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Es gibt schöne, beeindruckende Sätze in diesem Buch. „Das Blütenstaubzimmer“ machte die damals 23-jährige Schweizer Autorin Zoë Jenny 1997 mit einem Schlag bekannt. Inzwischen wurde der Roman in rund dreißig Sprachen übersetzt. Jo, die junge, scheue Ich-Erzählerin, ist dabei, sich von der Kindheit endgültig zu verabschieden, sie ist auf dem Sprung ins Erwachsenenleben, ohne genau zu wissen, wie das eigentlich aussehen soll, ist auf der Suche nach Lebensorientierung, nach einem Ausweg aus den Irritationen ihres jugendlichen Daseins. Spontan reist sie in den Süden zu ihrer Mutter, die die Familie vor Jahren verlassen hat, um mit ihrem neuen Partner, einem schwermütigen Künstler, ein völlig neues Leben zu beginnen. Mehr als zehn Jahre lang haben sich Mutter und Tochter nicht gesehen und auch jetzt haben sie sich wenig zu sagen. Erst als der Freund der Mutter bei einem Autounfall stirbt, kommt es zu einer zaghaften Annäherung.

An einer Stelle im Roman schildert Jo, wie der entfernte Lärm von Presslufthämmern ein Gefühl der Erschöpfung und Verdrossenheit in ihr auslöst. Sie erinnert sich an Zeiten, in denen ihr eine solche Geräuschkulisse nichts ausgemacht hätte:

„Diese Geräusche wären gar nicht erst so weit vorgedrungen, dass ich sie gehört hätte. Ich hätte sie weggelesen, sie wären hinter der Wand aus Wörtern zurückgeblieben, die ich, seit ich mich erinnern kann, durch das Lesen zu schaffen vermochte. Eine Wand aus Wörtern, die mich umgab und schützte, solange ich las (…). Ich las und war ein Schiff auf Reisen.“
(Zoë Jenny: Das Blütenstaubzimmer. Roman. Frankfurt/Main u. Wien: Büchergilde Gutenberg 1999, S. 42 f. – Zuerst: Frankfurt/Main: Frankfurter Verlagsanstalt 1997.)

Ich stelle sie mir vor – diese „Wand aus Wörtern“, stelle mir vor, wie sie Wort für Wort, Satz für Satz, Seite für Seite wächst und wächst, ein Bollwerk gegen die Kakophonien, gegen das Geplärre der Zeit … Aber man kann ja doch nicht aus ihr heraus … Noch schöner ist das Bild vom Lesen als Schiffsreise. Schön auch deshalb, weil man sich die unterschiedlichsten Wasserfahrzeuge dabei vorstellen kann. Mal ist es ein weißes, auf dem abendlichen See ruhig dahin gleitendes Segelboot, mal ein röhrendes Schnellboot, dann wieder ein massig-protziger Tanker, ein mächtiger Eisbrecher, ein altes, knarrendes Ruderboot, eine Luxusyacht, eine Rheinfähre, ein Ausflugsdampfer im Hafen irgendeiner Großstadt, ein kanonenbestücktes Piratenschiff, die „Titanic“ …
Es wäre sicher spannend, für jeden dieser Schiffstypen den passenden Autor, Roman- oder Dramentitel zu suchen. In welchem Schiff bin ich unterwegs, wenn ich beispielsweise Kafka lese – resp. zu welchem Schiff werde ich selber? Was passiert bei der Lektüre von Thomas Mann? Oder Martin Walser? Droht dann vielleicht der Untergang, noch bevor der Kahn den Anker lichtet? Gelingt die Überfahrt mit der altersschwachen Fregatte – beim Lesen eines Rosamunde-Pilcher-Romans? Vorschläge werden entgegengenommen.

In der Kürze liegt …

Mein bisher kürzester Prosatext trägt den längsten Titel: „Perspektivenwechsel oder: Kleinlaut im Tierversuchslabor“. Darauf folgt ein einziger kurzer Satz. Mehr nicht. Mehr sollte es allerdings auch nicht sein. Höchstens 160 Zeichen (inklusive Leerzeichen und Titel) durften die Texte haben, die das Tiroler Literaturmagazin „Cognac & Biskotten“ für seine neueste Ausgabe zum Thema „Klein“ gesucht hat. Aus den zahlreichen Einsendungen wurden 27 Beiträge ausgewählt, mein „Perspektivenwechsel“ war dabei – was mich natürlich sehr gefreut hat. Die Präsentation fand am 19. Dezember 2011 in einem Spielwarenladen in Innsbruck statt – die Einladung zur Lesung musste ich aus Zeitgründen leider ablehnen. Immerhin haben sich 17 Autoren und Autorinnen eingefunden und der Abend war offensichtlich ein voller Erfolg – ein Video davon gibt es bei „YouTube“.

Wer übrigens das Magazin „Cognac & Biskotten“ noch nicht kennt: Die „Zeitschrift“ zeichnet sich insbesondere durch das sich von Ausgabe zu Ausgabe verändernde Format bzw. Text-Trägermedium aus. So werden Prosa und Lyrik etwa auf einer Tragtasche, einer CD-ROM, einer von einer Schriftrolle durchbohrten Semmel, einer Arzneimittelpackung präsentiert oder erscheinen als Plakataufkleber auf Straßenbahnen. Diesmal handelt es sich um ein Lineal mit integrierter Lupe (siehe Bild oben). Eine wirklich originelle Idee! Zum ersten Mal wird einer meiner Texte messbar … Wer eine Ausgabe erwerben möchte – auf der Homepage des Magazins gibt es mehr Infos dazu.

Vor ein paar Wochen sind in zwei deutschen Zeitungen am gleichen Tag Interviews mit zwei Autoren erschienen, die sich im Gespräch auch über die Bedeutung resp. Nicht-Bedeutung der Kategorien ‚Identität’ und ‚Authentizität’ für ihr eigenes Schreiben äußerten. Die Auffassungen der beiden Schriftsteller gehen weit auseinander, können in dieser Hinsicht als zwei (unversöhnliche?) Pole in der Gegenwartsliteratur verstanden werden und seien (nicht nur) deshalb hier zitiert.

„Der Friedhof von Prag“ heißt der neue Roman von Umberto Eco. Der Semiotik-Professor und Bestsellerautor aus Bologna begibt sich in die ebenso spannende wie undurchsichtige Welt der Komplotte und Verschwörungen. Es geht um die fiktive Figur des skrupellosen Fälschers Simonini, einem der Mitverfasser der „Protokolle der Weisen von Zion“, einem üblen Machwerk, das die angebliche „jüdische Weltverschwörung“ beweisen sollte und bereits in den frühen 1920er-Jahren als plumpe Fälschung antisemitischer Kreise entlarvt wurde. Für den Berliner „Tagesspiegel“ spricht der Kritiker Reinhold Jaretzky mit Umberto Eco über das neue Buch. Auf die Frage, wie „authentisch“ sein Erzählen sei, antwortet Eco:

„Ich habe das Bestreben, dass all das, was ich erzähle, historisch korrekt ist. Die einzige erfundene Figur ist Simonini, aber auch er tut Dinge, die sich tatsächlich ereignet haben, und so ist auch er gewissermaßen eine wahre Figur. Wenn meine Figuren den Mund öffnen, dann setze ich das in Gänsefüßchen. Denn sie sagen Dinge, die tatsächlich gesagt worden sind. Die Geschichte, die Realität ist ja stets romanhafter als die Fantasie.“
(„Der Tagesspiegel“, Onlineausgabe vom 29. September 2011, zu lesen hier

Hier scheint der Glaube ungebrochen, dass zu schildern möglich ist, „wie es eigentlich gewesen ist“ (Leopold von Ranke), und dass es eine Tugend ist, dieses Anliegen auch in der Literatur zu verfolgen. Dabei wusste schon Thukydides, dass allein schon zutiefst ‚menschliche’ Kategorien wie „Gunst“ und „Gedächtnis“ einer ‚objektiven’ Historiographie nur allzu oft im Wege stehen.
Das Zurückgehen auf ‚historische Faktizität’ ist ein Rekurrieren auf Ereignisse, die als historische Realität definiert wurden. Historische Realität ist erschlossene, als solche interpretierte, ist gesetzte, letztlich ‚nur’ imaginierte historische Realität. Das diskreditiert sie aber keineswegs. Ein Rekurrieren auf eine starre, ‚einzig wahre’ Faktizität kann (innerliterarisch) nur als ironische Strategie verstanden (und akzeptiert) werden. Literatur spielt mit der Realität, also mit dem Möglichkeitsspektrum, das der Realität innewohnt. Literatur zeigt, wie es gewesen sein könnte – und konstruiert damit zugleich eine Vielzahl weiterer Realitäten. Warum sich nur mit einer begnügen?

Für die „ZEIT“ (Onlineausgabe vom 29. September 2011) hat sich Johannes Thumfart mit dem Autor Thomas Meinecke unterhalten. Meinecke, Jahrgang 1955, ist durch seine Bücher „Tomboy“, „Hellblau“ und „Musik“ bekannt geworden – ‚postmoderne’, hoch komplexe Textzumutungen (im besten Sinne), allesamt „Operationen am offenen Wort“, wie es Tobias Rüther einmal in der „FAZ“ (14. Oktober 2008, hier online) formuliert hat. Sein aktueller Roman heißt „Lookalikes“. Es geht um Menschen, die Stars ähnlich sehen und diese imitieren, sei es im privaten Bereich, sei es, weil sie damit Geld verdienen wollen. Sie, diese Figuren, interessieren Meinecke deshalb, weil sie

„für ein performatives Verständnis von Persönlichkeit stehen. Sie sind nicht sie selbst, sondern sie stellen jemand anderen dar (…). ‚Lookalikes unterlaufen damit die herkömmliche Idee von Identität, die sehr starr sein kann. Authentizität hat mich nie interessiert, sondern immer das Inauthentische.“
(Der ganze Artikel ist hier zu lesen.)

Durchaus verständlich, wie ich meine. Authentizität wird interessant nur noch in seinem Inszenierungscharakter, das Authentische (imaginiert als das Ursprüngliche, das Reine, das Wahre, das Echte) ist nichts anderes als Gehabe, das sich als Eigentlichkeit tarnt, wie auch „Identität“ immer nur „Idee von Identität“ ist. Warum dem ‚Eigentlichen’ (also einem imaginierten ‚einzig Wahren’) hinterher hecheln, wenn es so viele ‚Wahrheiten’ gibt?

Knapp zwei Wochen vor diesem Interview charakterisierte Meinecke übrigens in einem anderen Gespräch seinen neuen Text als „ein auf den Leser hereinbrechendes Zeichengewitter, das keinesfalls von mir beherrscht wird“ (Die Welt online, 17. September 2011 – Gespräch mit Tobias Schwartz. Das ganze Interview ist hier zu lesen.)

Ein weiterer Lektüretipp zum Thema: Authentizität. Diskussion eines ästhetischen Begriffs. Hrsg. v. Susanne Knaller u. Harro Müller. München: Wilhelm Fink Verlag 2006.

… verändert das Leben von Hannah und Ellen – darum geht es in meinem Kurzkrimi „Die Geburtstagsüberraschung“, der vor ein paar Wochen in der Anthologie „Mord im Dreieck“ erschienen ist. Eine kleine Leseprobe:

„Sie hätte schreien können. Sie wollte weg, nur weg. Aber dann schoss ihr dieser Gedanke durch den Kopf, dieser kalte, dieser eisige, dieser mörderische Gedanke: Nein, sie wollte nicht hilflos dabei zusehen, wie die Ernüchterung, wie das Leid, wie – der Ekel in ihr Leben hineinpoltert! Ellen wohnte hier ganz in der Nähe, in der Birkerstraße unweit der Eissporthalle. Ihren Wagen parkte sie immer direkt vor der Haustür … oder doch zumindest nicht weit davon entfernt … Keine zehn Minuten später hatte Hannah ihn entdeckt – den neuen, feuerroten Fiat 500. Im letzten Frühjahr war Ellen damit vorgefahren, hatte ihn stolz präsentiert. Hannah hatte geschmunzelt und ihrer Freundin zur ‚neuen italienischen Eroberung’ gratuliert. ‚Das Rot passt zu dir’, hatte sie zu ihr gesagt. Jetzt sprang es ihr entgegen wie eine entfesselte Furie, wie ein wildes, blutgieriges Tier, wie eine riesige, klaffende Wunde.“
(Aus: Die Geburtstagsüberraschung. In: Mord im Dreieck. 11 Krimis aus Wuppertal, Solingen und Remscheid. Hrsg. v. Michael Itschert und Daniel Juhr. Remscheid: Gardez! Verlag u. Wipperfürth: JUHR Verlag 2011, S. 163 – 170, hier: S. 165 f.)

Im Buch gibt es außerdem Kurzkrimis von Oliver Buslau, Harry Luck, Henrike Madest, Felix Lothar, Stefan Melneczuk, Daniel Juhr, Moritz Platzer, Christopher Jonas und Michael Schreckenberg. Der Band kostet 9,90 Euro und kann in jeder Buchhandlung oder direkt bei den Verlagen (Gardez! und JUHR) erworben werden.

Vor wenigen Tagen ist meine Kurzprosa „Dieser lange, leere Blick“ im Magazin „Driesch – Zeitschrift für Literatur & Kultur“ (Drösing / Niederösterreich) erschienen, genauer: in der Ausgabe Nr. 7 zum Themenschwerpunkt „Warten“. Hier eine kleine Leseprobe – es handelt sich um den Schluss:

„Alice versuchte ihren Atem zu zähmen. Vielleicht hilft es, dachte sie, das Leben nicht pausenlos als ungeheuerlichen Verdacht gegen sich selbst zu verstehen. Wenigstens so lange, bis sich der Blick aufs eigene Dasein, dieser lange, leere Blick, endgültig verfranzt haben würde. Könnte das nicht auch ein großes Glück sein? Wie es wohl wäre, wenn man sich einfach mit dem Warten verbündete, mit diesem restlos ausgebremsten Leben, das dann, im Stillstand, vielleicht sein wahres Gesicht offenbarte? Wenn man dem Raunen der Zeit die eigene Gleichgültigkeit entgegenschleuderte und einmal durchs eigene Ich flanierte? Oder war es doch besser, sich mit ihr, der Zeit, zu verflüchtigen? Und aufzuhören, nach verheißungsvollen Anfängen zu suchen? Man wird abwarten müssen, dachte Alice, jetzt wieder ganz ruhig geworden. Man wird abwarten müssen.“

Wer den ganzen Text lesen will und darüber hinaus noch eine Reihe weiterer Kurzgeschichten, Gedichte, Essays und Rezensionen, der kann das weit über 100 Seiten starke Heft beim Verlag bestellen – nähere Informationen hierzu gibt’s auf der „Driesch“-Homepage, nämlich hier.

Gerade gelesen: „Die Plutonier können ihm gestohlen bleiben“ (ZEIT online vom 16. Oktober 2011) – Christoph Schröder im Gespräch mit dem Autor Jan Brandt, dessen 930 Seiten starker Debütroman „Gegen die Welt“ (erschienen im DuMont Buchverlag) den Sprung auf die Shortlist zum diesjährigen Deutschen Buchpreis geschafft hat. Im Beitrag zitiert Schröder einen Satz, den Brandt im Rahmen einer Lesung im Frankfurter Kunstverein am Tag zuvor zum Besten gegeben hat:

„Ich hatte Spaß daran, meine Figuren alle umzubringen. Das ist das, was man als Autor kann und als Mensch nicht.“

Skriptives Meucheln scheint sich also auch außerhalb des Krimi-Genres einiger Beliebtheit zu erfreuen … Am LED-bestrahlten Schreibtisch werden mit unverhohlener Freude jene Lebenslichter ausgeblasen, die kurz zuvor ebendort zum Leuchten gebracht wurden – niederschreiben und niederstrecken, der Serienmörder an der Tastatur („Jack the Tipper“), der Homme de Lettres, der seine Geschöpfe ohne Gnade über die Feder springen lässt, der Poet als Gott des Gemetzels …

Das ist es ja auch, was die Faszination des Schreibens ausmacht: Der Autor kann sich, wenn es ihm beliebt, als Schöpfer und Zerstörer zugleich gebärden, er erfindet Welten und lässt sie in Flammen aufgehen, er hetzt Figuren aufeinander los, die sich gegenseitig massakrieren –  oder die sich ineinander verlieben und an ihrer Leidenschaft zugrunde gehen, er kreiert und desavouiert, ist Hoffnungsschürer und Gewissheitenzertrümmerer, Demiurg und Liquidator.
Das alles kann beim Schreibenden in der Tat jenen Spaß hervorrufen, von dem Brandt spricht. Aber kann die Exekution der eigenen Protagonisten nicht auch eine ganz eigene Form von Trauer erzeugen, ein Entsetzen über die unblutige und doch so folgenreiche Bluttat, ein Erschrecken über die letzthin unerträgliche Leichtigkeit des Hinschlachtens und die Unwiderrufbarkeit, die Endgültigkeit der Tat? Denn wie im ‚richtigen’ Leben ist eine Wiederauferstehung unmöglich, eine Wiederbelebung nicht zu bewerkstelligen, jedenfalls nicht auf glaubhafte Weise. Jede Reue käme zu spät … und als Grabauflage bleibt allenfalls ein kümmerliches Kranzgebinde aus dürren Worten …

Gegen Ende des Gesprächs äußert Jan Brandt – verständlicherweise – ein gewisses Bedauern darüber, dass ihm der Deutsche Buchpreis 2011 nicht zuerkannt wurde – das Preisgeld von 25.000 Euro hätte ihm für die nächste Zeit ein sorgenfreies Schreiben gesichert. Allerdings:

„Vielleicht ist es ganz gut so. Wie hätte es nach einem solchen Preis weitergehen sollen? Woher hätte ich die Wut zum Schreiben genommen?“

Ich überlege: Wie hängen Schreibwut und pekuniäre Glückseligkeit miteinander zusammen? Wieso ist das eine der Tod des anderen? Inwiefern löscht ausgiebiger Geldregen das Feuer des Schreibens? Was versteht Brandt eigentlich unter „Wut“? Empörung über die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, politischen Verhältnisse? Braucht es überhaupt Wut, um schreiben zu können? Kann sich nicht auch etwas ganz anderes als entscheidendes Movens des Schreibens offenbaren? Ratlosigkeit und Traurigkeit ob des ‚Zustands’ der Welt und Beschämung angesichts der eigenen Schuld daran; jugendliche oder altersstarre Selbstüberschätzung; grenzenlose Liebessehnsucht, penibler Ordnungsdrang, sarkastisch-zynische Welt- und Menschenverachtung (– kommt meist als Geste daher –); rigorose Leidenschaftslosigkeit – und vielleicht am Ende sogar interesselose Kühle, Lethargie, achselzuckende Gleichgültigkeit? Aus dem Nachdenken darüber wird so schnell nicht herauszukommen sein …

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