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Monatsarchiv: November 2009
Zerfetzte Worte
Einer der größten, einer der sprachgewaltigsten, einer der kompromisslosesten unter den (leider immer noch weitgehend) Unbekannten: Hans Henny Jahnn (1894 – 1959). Ulrich Greiner hat Jahnn einmal eine „schillernde Figur zwischen Archaik und Modernität“ genannt, ein Dichter, der „quer zu … Weiterlesen
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Der ungemütliche Schriftstellerberuf
„Als Beruf ist die Schriftstellerei eine ungemütliche Sache. (…) Der Schriftsteller ist zwar frei, aber muss um seine Freiheit kämpfen. Der Kampf spielt sich auf einer wirtschaftlichen Ebene ab. Auch der Geist kostet. Er unterliegt dem Gesetz von Angebot und … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Erfolg, Friedrich Dürrenmatt, Schriftsteller, Schriftstellerberuf, Schriftstellerdasein
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Der Autor als Schöpfer diesseitiger Eigenwelten
„Wie aber formt der Schriftsteller die Welt, wie gibt er ihr ein Gesicht? Indem er entschieden etwas anderes betreibt als (…) Philosophie (…). Indem er entschieden den Tiefsinn fahren lässt, indem er die Welt als Materie verwendet. Sie ist der … Weiterlesen
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Sprache, Text und Bedeutungsgewalt
Vor dem Hintergrund seiner DDR-Biografie schreibt der Dichter Kurt Drawert in seinem Essay „Der Text und der Körper“ (1991) über das Kind, „das ich war, [das] die Welt des Sprechens, die es zu betreten hatte, wieder verlassen“ wollte. „Es [das … Weiterlesen
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Schreiben und Vergänglichkeit
„Solange man schreibt, ist der Untergang gebannt, findet Vergänglichkeit nicht statt, und darum schreibe ich: um die Welt, die pausenlos in Nichts zerfällt, zu ertragen.“ (Günter Kunert: Warum schreiben. In: Ders.: Die Schreie der Fledermäuse. Geschichten, Gedichte, Aufsätze. München: Hanser … Weiterlesen
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Der Leser als Voyeur
Heute gelesen: Ilma Rakusas wunderbare Besprechung von Pier Paolo Pasolinis „Dunckler Enthusiasmo“ („Friulanische Gedichte“, erschienen bei Urs Engeler) in der „Neuen Zürcher Zeitung“ vom 24. November 2009. In der Rezension findet sich der Satz: „Unweigerlich wird man als Leser voyeuristischer … Weiterlesen
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