Mein bisher kürzester Prosatext trägt den längsten Titel: „Perspektivenwechsel oder: Kleinlaut im Tierversuchslabor“. Darauf folgt ein einziger kurzer Satz. Mehr nicht. Mehr sollte es allerdings auch nicht sein. Höchstens 160 Zeichen (inklusive Leerzeichen und Titel) durften die Texte haben, die das Tiroler Literaturmagazin „Cognac & Biskotten“ für seine neueste Ausgabe zum Thema „Klein“ gesucht hat. Aus den zahlreichen Einsendungen wurden 27 Beiträge ausgewählt, mein „Perspektivenwechsel“ war dabei – was mich natürlich sehr gefreut hat. Die Präsentation fand am 19. Dezember 2011 in einem Spielwarenladen in Innsbruck statt – die Einladung zur Lesung musste ich aus Zeitgründen leider ablehnen. Immerhin haben sich 17 Autoren und Autorinnen eingefunden und der Abend war offensichtlich ein voller Erfolg – ein Video davon gibt es bei „YouTube“.
Wer übrigens das Magazin „Cognac & Biskotten“ noch nicht kennt: Die „Zeitschrift“ zeichnet sich insbesondere durch das sich von Ausgabe zu Ausgabe verändernde Format bzw. Text-Trägermedium aus. So werden Prosa und Lyrik etwa auf einer Tragtasche, einer CD-ROM, einer von einer Schriftrolle durchbohrten Semmel, einer Arzneimittelpackung präsentiert oder erscheinen als Plakataufkleber auf Straßenbahnen. Diesmal handelt es sich um ein Lineal mit integrierter Lupe (siehe Bild oben). Eine wirklich originelle Idee! Zum ersten Mal wird einer meiner Texte messbar … Wer eine Ausgabe erwerben möchte – auf der Homepage des Magazins gibt es mehr Infos dazu.