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	<title>DauerBlog</title>
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	<description>Das Journal des Autors Holger Dauer</description>
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		<title>DauerBlog</title>
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		<title>Wortschutzwälle und Lese-Törns</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 23:22:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Dauer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zoë Jenny]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt schöne, beeindruckende Sätze in diesem Buch. „Das Blütenstaubzimmer“ machte die damals 23-jährige Schweizer Autorin Zoë Jenny 1997 mit einem Schlag bekannt. Inzwischen wurde der Roman in rund dreißig Sprachen übersetzt. Jo, die junge, scheue Ich-Erzählerin, ist dabei, sich von der Kindheit endgültig zu verabschieden, sie ist auf dem Sprung ins Erwachsenenleben, ohne genau [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dauerblog.wordpress.com&amp;blog=9704000&amp;post=901&amp;subd=dauerblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dauerblog.files.wordpress.com/2012/01/jenny_bluetenstaubzimmer.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-902" title="Zoë Jenny: Das Blütenstaubzimmer. Roman. Frankfurt/Main u. Wien: Büchergilde Gutenberg 1999" src="http://dauerblog.files.wordpress.com/2012/01/jenny_bluetenstaubzimmer.jpg?w=500" alt=""   /></a>Es gibt schöne, beeindruckende Sätze in diesem Buch. „Das Blütenstaubzimmer“ machte die damals 23-jährige Schweizer Autorin Zoë Jenny 1997 mit einem Schlag bekannt. Inzwischen wurde der Roman in rund dreißig Sprachen übersetzt. Jo, die junge, scheue Ich-Erzählerin, ist dabei, sich von der Kindheit endgültig zu verabschieden, sie ist auf dem Sprung ins Erwachsenenleben, ohne genau zu wissen, wie das eigentlich aussehen soll, ist auf der Suche nach Lebensorientierung, nach einem Ausweg aus den Irritationen ihres jugendlichen Daseins. Spontan reist sie in den Süden zu ihrer Mutter, die die Familie vor Jahren verlassen hat, um mit ihrem neuen Partner, einem schwermütigen Künstler, ein völlig neues Leben zu beginnen. Mehr als zehn Jahre lang haben sich Mutter und Tochter nicht gesehen und auch jetzt haben sie sich wenig zu sagen. Erst als der Freund der Mutter bei einem Autounfall stirbt, kommt es zu einer zaghaften Annäherung.</p>
<p>An einer Stelle im Roman schildert Jo, wie der entfernte Lärm von Presslufthämmern ein Gefühl der Erschöpfung und Verdrossenheit in ihr auslöst. Sie erinnert sich an Zeiten, in denen ihr eine solche Geräuschkulisse nichts ausgemacht hätte:</p>
<blockquote><p>„Diese Geräusche wären gar nicht erst so weit vorgedrungen, dass ich sie gehört hätte. Ich hätte sie weggelesen, sie wären hinter der Wand aus Wörtern zurückgeblieben, die ich, seit ich mich erinnern kann, durch das Lesen zu schaffen vermochte. Eine Wand aus Wörtern, die mich umgab und schützte, solange ich las (&#8230;). Ich las und war ein Schiff auf Reisen.“<br />
<em>(Zoë Jenny: Das Blütenstaubzimmer. Roman. Frankfurt/Main u. Wien: Büchergilde Gutenberg 1999, S. 42 f. – Zuerst: Frankfurt/Main: Frankfurter Verlagsanstalt 1997.)</em></p></blockquote>
<p>Ich stelle sie mir vor – diese „Wand aus Wörtern“, stelle mir vor, wie sie Wort für Wort, Satz für Satz, Seite für Seite wächst und wächst, ein Bollwerk gegen die Kakophonien, gegen das Geplärre der Zeit … Aber man kann ja doch nicht aus ihr heraus … Noch schöner ist das Bild vom Lesen als Schiffsreise. Schön auch deshalb, weil man sich die unterschiedlichsten Wasserfahrzeuge dabei vorstellen kann. Mal ist es ein weißes, auf dem abendlichen See ruhig dahin gleitendes Segelboot, mal ein röhrendes Schnellboot, dann wieder ein massig-protziger Tanker, ein mächtiger Eisbrecher, ein altes, knarrendes Ruderboot, eine Luxusyacht, eine Rheinfähre, ein Ausflugsdampfer im Hafen irgendeiner Großstadt, ein kanonenbestücktes Piratenschiff, die „Titanic“ &#8230;<br />
Es wäre sicher spannend, für jeden dieser Schiffstypen den passenden Autor, Roman- oder Dramentitel zu suchen. In welchem Schiff bin ich unterwegs, wenn ich beispielsweise Kafka lese – resp. zu welchem Schiff werde ich selber? Was passiert bei der Lektüre von Thomas Mann? Oder Martin Walser? Droht dann vielleicht der Untergang, noch bevor der Kahn den Anker lichtet? Gelingt die Überfahrt mit der altersschwachen Fregatte – beim Lesen eines Rosamunde-Pilcher-Romans? Vorschläge werden entgegengenommen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/dauerblog.wordpress.com/901/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/dauerblog.wordpress.com/901/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/dauerblog.wordpress.com/901/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/dauerblog.wordpress.com/901/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/dauerblog.wordpress.com/901/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/dauerblog.wordpress.com/901/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/dauerblog.wordpress.com/901/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/dauerblog.wordpress.com/901/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/dauerblog.wordpress.com/901/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/dauerblog.wordpress.com/901/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/dauerblog.wordpress.com/901/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/dauerblog.wordpress.com/901/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/dauerblog.wordpress.com/901/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/dauerblog.wordpress.com/901/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dauerblog.wordpress.com&amp;blog=9704000&amp;post=901&amp;subd=dauerblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>In der Kürze liegt &#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 13:56:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Dauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Cognac & Biskotten]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein bisher kürzester Prosatext trägt den längsten Titel: „Perspektivenwechsel oder: Kleinlaut im Tierversuchslabor“. Darauf folgt ein einziger kurzer Satz. Mehr nicht. Mehr sollte es allerdings auch nicht sein. Höchstens 160 Zeichen (inklusive Leerzeichen und Titel) durften die Texte haben, die das Tiroler Literaturmagazin „Cognac &#38; Biskotten“ für seine neueste Ausgabe zum Thema „Klein“ gesucht hat. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dauerblog.wordpress.com&amp;blog=9704000&amp;post=894&amp;subd=dauerblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dauerblog.files.wordpress.com/2011/12/cobi_lineal-_br250jpg.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-897" title="CoBi Ausgabe 33: Das literarische Lineal" src="http://dauerblog.files.wordpress.com/2011/12/cobi_lineal-_br250jpg.jpg?w=500" alt=""   /></a>Mein bisher kürzester Prosatext trägt den längsten Titel: „Perspektivenwechsel oder: Kleinlaut im Tierversuchslabor“. Darauf folgt ein einziger kurzer Satz. Mehr nicht. Mehr sollte es allerdings auch nicht sein. Höchstens 160 Zeichen (inklusive Leerzeichen und Titel) durften die Texte haben, die das Tiroler Literaturmagazin „Cognac &amp; Biskotten“ für seine neueste Ausgabe zum Thema „Klein“ gesucht hat. Aus den zahlreichen Einsendungen wurden 27 Beiträge ausgewählt, mein „Perspektivenwechsel“ war dabei – was mich natürlich sehr gefreut hat. Die Präsentation fand am 19. Dezember 2011 in einem Spielwarenladen in Innsbruck statt – die Einladung zur Lesung musste ich aus Zeitgründen leider ablehnen. Immerhin haben sich 17 Autoren und Autorinnen eingefunden und der Abend war offensichtlich ein voller Erfolg – ein Video davon gibt es bei <a title="YouTube-Video über die &quot;Klein&quot;-Präsentation von CoBi" href="http://www.youtube.com/watch?v=5wPikPDIDGQ" target="_blank">„YouTube“.</a></p>
<p>Wer übrigens das Magazin „Cognac &amp; Biskotten“ noch nicht kennt: Die „Zeitschrift“ zeichnet sich insbesondere durch das sich von Ausgabe zu Ausgabe verändernde Format bzw. Text-Trägermedium aus. So werden Prosa und Lyrik etwa auf einer Tragtasche, einer CD-ROM, einer von einer Schriftrolle durchbohrten Semmel, einer Arzneimittelpackung präsentiert oder erscheinen als Plakataufkleber auf Straßenbahnen. Diesmal handelt es sich um ein Lineal mit integrierter Lupe (siehe Bild oben). Eine wirklich originelle Idee! Zum ersten Mal wird einer meiner Texte messbar &#8230; Wer eine Ausgabe erwerben möchte – auf der <a title="Zur Homepage von &quot;Cognac &amp; Biskotten&quot;" href="http://www.cobi.at/news/index.asp" target="_blank">Homepage des Magazins</a> gibt es mehr Infos dazu.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/dauerblog.wordpress.com/894/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/dauerblog.wordpress.com/894/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/dauerblog.wordpress.com/894/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/dauerblog.wordpress.com/894/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/dauerblog.wordpress.com/894/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/dauerblog.wordpress.com/894/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/dauerblog.wordpress.com/894/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/dauerblog.wordpress.com/894/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/dauerblog.wordpress.com/894/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/dauerblog.wordpress.com/894/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/dauerblog.wordpress.com/894/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/dauerblog.wordpress.com/894/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/dauerblog.wordpress.com/894/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/dauerblog.wordpress.com/894/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dauerblog.wordpress.com&amp;blog=9704000&amp;post=894&amp;subd=dauerblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Zwischen Authentizität und Nicht-Identität</title>
		<link>http://dauerblog.wordpress.com/2011/11/20/zwischen-authentizitat-und-nicht-identitat/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 15:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Dauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über das Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Über Literatur]]></category>
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		<category><![CDATA[Umberto Eco]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Wochen sind in zwei deutschen Zeitungen am gleichen Tag Interviews mit zwei Autoren erschienen, die sich im Gespräch auch über die Bedeutung resp. Nicht-Bedeutung der Kategorien ‚Identität’ und ‚Authentizität’ für ihr eigenes Schreiben äußerten. Die Auffassungen der beiden Schriftsteller gehen weit auseinander, können in dieser Hinsicht als zwei (unversöhnliche?) Pole in der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dauerblog.wordpress.com&amp;blog=9704000&amp;post=877&amp;subd=dauerblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dauerblog.files.wordpress.com/2011/11/identitaet_banner.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-878" title="" src="http://dauerblog.files.wordpress.com/2011/11/identitaet_banner.jpg?w=500" alt=""   /></a>Vor ein paar Wochen sind in zwei deutschen Zeitungen am gleichen Tag Interviews mit zwei Autoren erschienen, die sich im Gespräch auch über die Bedeutung resp. Nicht-Bedeutung der Kategorien ‚Identität’ und ‚Authentizität’ für ihr eigenes Schreiben äußerten. Die Auffassungen der beiden Schriftsteller gehen weit auseinander, können in dieser Hinsicht als zwei (unversöhnliche?) Pole in der Gegenwartsliteratur verstanden werden und seien (nicht nur) deshalb hier zitiert.</p>
<p>„Der Friedhof von Prag“ heißt der neue Roman von Umberto Eco. Der Semiotik-Professor und Bestsellerautor aus Bologna begibt sich in die ebenso spannende wie undurchsichtige Welt der Komplotte und Verschwörungen. Es geht um die fiktive Figur des skrupellosen Fälschers Simonini, einem der Mitverfasser der „Protokolle der Weisen von Zion“, einem üblen Machwerk, das die angebliche „jüdische Weltverschwörung“ beweisen sollte und bereits in den frühen 1920er-Jahren als plumpe Fälschung antisemitischer Kreise entlarvt wurde. Für den Berliner „Tagesspiegel“ spricht der Kritiker Reinhold Jaretzky mit Umberto Eco über das neue Buch. Auf die Frage, wie „authentisch“ sein Erzählen sei, antwortet Eco:</p>
<blockquote><p>„Ich habe das Bestreben, dass all das, was ich erzähle, historisch korrekt ist. Die einzige erfundene Figur ist Simonini, aber auch er tut Dinge, die sich tatsächlich ereignet haben, und so ist auch er gewissermaßen eine wahre Figur. Wenn meine Figuren den Mund öffnen, dann setze ich das in Gänsefüßchen. Denn sie sagen Dinge, die tatsächlich gesagt worden sind. Die Geschichte, die Realität ist ja stets romanhafter als die Fantasie.“<br />
<em>(„Der Tagesspiegel“, Onlineausgabe vom 29. September 2011, zu lesen <a title="Zum Interview mit Umberto Eco im &quot;Tagesspiegel&quot;" href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/die-sehnsucht-nach-verschwoerungen-/4673422.html" target="_blank">hier</a></em>) </p></blockquote>
<p>Hier scheint der Glaube ungebrochen, dass zu schildern möglich ist, „wie es eigentlich gewesen ist“ (Leopold von Ranke), und dass es eine Tugend ist, dieses Anliegen auch in der Literatur zu verfolgen. Dabei wusste schon Thukydides, dass allein schon zutiefst ‚menschliche’ Kategorien wie „Gunst“ und „Gedächtnis“ einer ‚objektiven’ Historiographie nur allzu oft im Wege stehen.<br />
<a href="http://dauerblog.files.wordpress.com/2011/11/eco_friedhof_prag1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-881" title="Umberto Eco: Der Friedhof in Prag. Roman. München: Hanser Verlag 2011." src="http://dauerblog.files.wordpress.com/2011/11/eco_friedhof_prag1.jpg?w=500" alt=""   /></a>Das Zurückgehen auf ‚historische Faktizität’ ist ein Rekurrieren auf Ereignisse, die als historische Realität definiert wurden. Historische Realität ist erschlossene, als solche interpretierte, ist gesetzte, letztlich ‚nur’ imaginierte historische Realität. Das diskreditiert sie aber keineswegs. Ein Rekurrieren auf eine starre, ‚einzig wahre’ Faktizität kann (innerliterarisch) nur als ironische Strategie verstanden (und akzeptiert) werden. Literatur spielt mit der Realität, also mit dem Möglichkeitsspektrum, das der Realität innewohnt. Literatur zeigt, wie es gewesen sein könnte – und konstruiert damit zugleich eine Vielzahl weiterer Realitäten. Warum sich nur mit einer begnügen?</p>
<p>Für die „ZEIT“ (<em>Onlineausgabe vom 29. September 2011</em>) hat sich Johannes Thumfart mit dem Autor Thomas Meinecke unterhalten. Meinecke, Jahrgang 1955, ist durch seine Bücher „Tomboy“, „Hellblau“ und „Musik“ bekannt geworden – ‚postmoderne’, hoch komplexe Textzumutungen (im besten Sinne), allesamt „Operationen am offenen Wort“, wie es Tobias Rüther einmal in der „FAZ“ (<em>14. Oktober 2008, <a title="Zum FAZ-Artikel von Tobias Rüther" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/belletristik/thomas-meinecke-jungfrau-ist-es-egal-wer-liest-1716247.html" target="_blank">hier</a> online</em>) formuliert hat. Sein aktueller Roman heißt „Lookalikes“. Es geht um Menschen, die Stars ähnlich sehen und diese imitieren, sei es im privaten Bereich, sei es, weil sie damit Geld verdienen wollen. Sie, diese Figuren, interessieren Meinecke deshalb, weil sie</p>
<blockquote><p>„für ein performatives Verständnis von Persönlichkeit stehen. Sie sind nicht sie selbst, sondern sie stellen jemand anderen dar (&#8230;). ‚Lookalikes<em>’</em> unterlaufen damit die herkömmliche Idee von Identität, die sehr starr sein kann. Authentizität hat mich nie interessiert, sondern immer das Inauthentische.“<br />
(<em>Der ganze Artikel ist <a title="Zum Interview mit Thomas Meinecke in der &quot;ZEIT&quot;" href="http://www.zeit.de/kultur/literatur/2011-09/interview-meinecke-lookalikes" target="_blank">hier</a> zu lesen</em>.)</p></blockquote>
<p>Durchaus verständlich, wie ich meine. Authentizität wird interessant nur noch in seinem Inszenierungscharakter, das Authentische (imaginiert als das Ursprüngliche, das Reine, das Wahre, das Echte) ist nichts anderes als Gehabe, das sich als Eigentlichkeit tarnt, wie auch „Identität“ immer nur „Idee von Identität“ ist. <a href="http://dauerblog.files.wordpress.com/2011/11/meinecke_lookalikes1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-886" title="Thomas Meinecke. Lookalikes. Roman. Berlin: Suhrkamp Verlag 2011." src="http://dauerblog.files.wordpress.com/2011/11/meinecke_lookalikes1.jpg?w=500" alt=""   /></a>Warum dem ‚Eigentlichen’ (also einem imaginierten ‚einzig Wahren’) hinterher hecheln, wenn es so viele ‚Wahrheiten’ gibt?</p>
<p>Knapp zwei Wochen vor diesem Interview charakterisierte Meinecke übrigens in einem anderen Gespräch seinen neuen Text als „ein auf den Leser hereinbrechendes Zeichengewitter, das keinesfalls von mir beherrscht wird“ (<em>Die Welt online, 17. September 2011 – Gespräch mit Tobias Schwartz. Das ganze Interview ist <a title="Zum Interview mit Thomas Meinecke in der &quot;WELT&quot;" href="http://www.welt.de/print/die_welt/vermischtes/article13610073/Lady-Gaga-macht-es-genauso.html" target="_blank">hier</a> zu lesen.)</em></p>
<p>Ein weiterer Lektüretipp zum Thema: Authentizität. Diskussion eines ästhetischen Begriffs. Hrsg. v. Susanne Knaller u. Harro Müller. München: Wilhelm Fink Verlag 2006.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/dauerblog.wordpress.com/877/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/dauerblog.wordpress.com/877/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/dauerblog.wordpress.com/877/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/dauerblog.wordpress.com/877/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/dauerblog.wordpress.com/877/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/dauerblog.wordpress.com/877/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/dauerblog.wordpress.com/877/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/dauerblog.wordpress.com/877/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/dauerblog.wordpress.com/877/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/dauerblog.wordpress.com/877/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/dauerblog.wordpress.com/877/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/dauerblog.wordpress.com/877/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/dauerblog.wordpress.com/877/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/dauerblog.wordpress.com/877/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dauerblog.wordpress.com&amp;blog=9704000&amp;post=877&amp;subd=dauerblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ein tödlicher Irrtum &#8230;</title>
		<link>http://dauerblog.wordpress.com/2011/11/02/ein-todlicher-irrtum/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 12:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Dauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Literarische Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Gardez! Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[JUHR]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzkrimi]]></category>
		<category><![CDATA[Mord im Dreieck]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; verändert das Leben von Hannah und Ellen – darum geht es in meinem Kurzkrimi „Die Geburtstagsüberraschung“, der vor ein paar Wochen in der Anthologie „Mord im Dreieck“ erschienen ist. Eine kleine Leseprobe: „Sie hätte schreien können. Sie wollte weg, nur weg. Aber dann schoss ihr dieser Gedanke durch den Kopf, dieser kalte, dieser eisige, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dauerblog.wordpress.com&amp;blog=9704000&amp;post=873&amp;subd=dauerblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dauerblog.files.wordpress.com/2011/11/mord_dreieck_gross.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-874" title="Krimi-Anthologie &quot;Mord im Dreieck&quot;" src="http://dauerblog.files.wordpress.com/2011/11/mord_dreieck_gross.jpg?w=500" alt=""   /></a>&#8230; verändert das Leben von Hannah und Ellen – darum geht es in meinem Kurzkrimi „Die Geburtstagsüberraschung“, der vor ein paar Wochen in der Anthologie „Mord im Dreieck“ erschienen ist. Eine kleine Leseprobe:</p>
<blockquote><p>„Sie hätte schreien können. Sie wollte weg, nur weg. Aber dann schoss ihr dieser Gedanke durch den Kopf, dieser kalte, dieser eisige, dieser mörderische Gedanke: Nein, sie wollte nicht hilflos dabei zusehen, wie die Ernüchterung, wie das Leid, wie – der Ekel in ihr Leben hineinpoltert! Ellen wohnte hier ganz in der Nähe, in der Birkerstraße unweit der Eissporthalle. Ihren Wagen parkte sie immer direkt vor der Haustür &#8230; oder doch zumindest nicht weit davon entfernt &#8230; Keine zehn Minuten später hatte Hannah ihn entdeckt – den neuen, feuerroten Fiat 500. Im letzten Frühjahr war Ellen damit vorgefahren, hatte ihn stolz präsentiert. Hannah hatte geschmunzelt und ihrer Freundin zur ‚neuen italienischen Eroberung’ gratuliert. ‚Das Rot passt zu dir’, hatte sie zu ihr gesagt. Jetzt sprang es ihr entgegen wie eine entfesselte Furie, wie ein wildes, blutgieriges Tier, wie eine riesige, klaffende Wunde.“<br />
<em>(Aus: Die Geburtstagsüberraschung. In: Mord im Dreieck. 11 Krimis aus Wuppertal, Solingen und Remscheid. Hrsg. v. Michael Itschert und Daniel Juhr. Remscheid: Gardez! Verlag u. Wipperfürth: JUHR Verlag 2011, S. 163 &#8211; 170, hier: S. 165 f.)</em></p></blockquote>
<p>Im Buch gibt es außerdem Kurzkrimis von Oliver Buslau, Harry Luck, Henrike Madest, Felix Lothar, Stefan Melneczuk, Daniel Juhr, Moritz Platzer, Christopher Jonas und Michael Schreckenberg. Der Band kostet 9,90 Euro und kann in jeder Buchhandlung oder direkt bei den Verlagen (<a title="Zur Homepage des Gardez! Verlages" href="http://www.gardez.de" target="_blank">Gardez!</a> und <a title="Zur Homepage des JUHR Verlags" href="http://www.juhrverlag.de" target="_blank">JUHR</a>) erworben werden.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/dauerblog.wordpress.com/873/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/dauerblog.wordpress.com/873/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/dauerblog.wordpress.com/873/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/dauerblog.wordpress.com/873/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/dauerblog.wordpress.com/873/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/dauerblog.wordpress.com/873/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/dauerblog.wordpress.com/873/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/dauerblog.wordpress.com/873/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/dauerblog.wordpress.com/873/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/dauerblog.wordpress.com/873/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/dauerblog.wordpress.com/873/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/dauerblog.wordpress.com/873/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/dauerblog.wordpress.com/873/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/dauerblog.wordpress.com/873/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dauerblog.wordpress.com&amp;blog=9704000&amp;post=873&amp;subd=dauerblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">holgerdauer</media:title>
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			<media:title type="html">Krimi-Anthologie &#34;Mord im Dreieck&#34;</media:title>
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		<title>Dieser lange, leere Blick</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 21:57:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Dauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Literarische Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Driesch]]></category>
		<category><![CDATA[Warten]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor wenigen Tagen ist meine Kurzprosa „Dieser lange, leere Blick“ im Magazin „Driesch – Zeitschrift für Literatur &#38; Kultur“ (Drösing / Niederösterreich) erschienen, genauer: in der Ausgabe Nr. 7 zum Themenschwerpunkt „Warten“. Hier eine kleine Leseprobe – es handelt sich um den Schluss: „Alice versuchte ihren Atem zu zähmen. Vielleicht hilft es, dachte sie, das [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dauerblog.wordpress.com&amp;blog=9704000&amp;post=867&amp;subd=dauerblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dauerblog.files.wordpress.com/2011/11/driesch_warten_gross.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-868" title="Driesch - Ausgabe Nr. 7: Warten" src="http://dauerblog.files.wordpress.com/2011/11/driesch_warten_gross.jpg?w=500" alt=""   /></a>Vor wenigen Tagen ist meine Kurzprosa „Dieser lange, leere Blick“ im Magazin „Driesch – Zeitschrift für Literatur &amp; Kultur“ (Drösing / Niederösterreich) erschienen, genauer: in der Ausgabe Nr. 7 zum Themenschwerpunkt „Warten“. Hier eine kleine Leseprobe – es handelt sich um den Schluss:</p>
<blockquote><p>„Alice versuchte ihren Atem zu zähmen. Vielleicht hilft es, dachte sie, das Leben nicht pausenlos als ungeheuerlichen Verdacht gegen sich selbst zu verstehen. Wenigstens so lange, bis sich der Blick aufs eigene Dasein, dieser lange, leere Blick, endgültig verfranzt haben würde. Könnte das nicht auch ein großes Glück sein? Wie es wohl wäre, wenn man sich einfach mit dem Warten verbündete, mit diesem restlos ausgebremsten Leben, das dann, im Stillstand, vielleicht sein wahres Gesicht offenbarte? Wenn man dem Raunen der Zeit die eigene Gleichgültigkeit entgegenschleuderte und einmal durchs eigene Ich flanierte? Oder war es doch besser, sich mit ihr, der Zeit, zu verflüchtigen? Und aufzuhören, nach verheißungsvollen Anfängen zu suchen? Man wird abwarten müssen, dachte Alice, jetzt wieder ganz ruhig geworden. Man wird abwarten müssen.“</p></blockquote>
<p>Wer den ganzen Text lesen will und darüber hinaus noch eine Reihe weiterer Kurzgeschichten, Gedichte, Essays und Rezensionen, der kann das weit über 100 Seiten starke Heft beim Verlag bestellen – nähere Informationen hierzu gibt’s auf der „Driesch“-Homepage, nämlich <a title="Zur Homepage der Zeitschrift &quot;Driesch&quot;" href="http://www.drieschverlag.org/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=121&amp;Itemid=47" target="_blank">hier</a>.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/dauerblog.wordpress.com/867/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/dauerblog.wordpress.com/867/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/dauerblog.wordpress.com/867/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/dauerblog.wordpress.com/867/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/dauerblog.wordpress.com/867/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/dauerblog.wordpress.com/867/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/dauerblog.wordpress.com/867/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/dauerblog.wordpress.com/867/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/dauerblog.wordpress.com/867/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/dauerblog.wordpress.com/867/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/dauerblog.wordpress.com/867/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/dauerblog.wordpress.com/867/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/dauerblog.wordpress.com/867/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/dauerblog.wordpress.com/867/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dauerblog.wordpress.com&amp;blog=9704000&amp;post=867&amp;subd=dauerblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Driesch - Ausgabe Nr. 7: Warten</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Wütende Gräueltaten am Schreibtisch</title>
		<link>http://dauerblog.wordpress.com/2011/10/20/wutende-graueltaten-am-schreibtisch/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 13:01:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Dauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über das Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur & Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate & Kommentare:]]></category>
		<category><![CDATA[Autor]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Brandt]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade gelesen: „Die Plutonier können ihm gestohlen bleiben“ (ZEIT online vom 16. Oktober 2011) – Christoph Schröder im Gespräch mit dem Autor Jan Brandt, dessen 930 Seiten starker Debütroman „Gegen die Welt“ (erschienen im DuMont Buchverlag) den Sprung auf die Shortlist zum diesjährigen Deutschen Buchpreis geschafft hat. Im Beitrag zitiert Schröder einen Satz, den Brandt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dauerblog.wordpress.com&amp;blog=9704000&amp;post=861&amp;subd=dauerblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dauerblog.files.wordpress.com/2011/10/brandt_gegendiewelt.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-862" title="Jan Brandt: Gegen die Welt. Roman. Köln: DuMont Buchverlag 2011." src="http://dauerblog.files.wordpress.com/2011/10/brandt_gegendiewelt.jpg?w=500" alt=""   /></a>Gerade gelesen: <a title="Zum ZEIT-Artikel über Jan Brandt" href="http://www.zeit.de/kultur/literatur/2011-10/jan-brandt-buchmesse" target="_blank">„Die Plutonier können ihm gestohlen bleiben“</a> (ZEIT online vom 16. Oktober 2011) – Christoph Schröder im Gespräch mit dem Autor Jan Brandt, dessen 930 Seiten starker Debütroman „Gegen die Welt“ (erschienen im DuMont Buchverlag) den Sprung auf die Shortlist zum diesjährigen Deutschen Buchpreis geschafft hat. Im Beitrag zitiert Schröder einen Satz, den Brandt im Rahmen einer Lesung im Frankfurter Kunstverein am Tag zuvor zum Besten gegeben hat:</p>
<blockquote><p>„Ich hatte Spaß daran, meine Figuren alle umzubringen. Das ist das, was man als Autor kann und als Mensch nicht.“</p></blockquote>
<p>Skriptives Meucheln scheint sich also auch außerhalb des Krimi-Genres einiger Beliebtheit zu erfreuen &#8230; Am LED-bestrahlten Schreibtisch werden mit unverhohlener Freude jene Lebenslichter ausgeblasen, die kurz zuvor ebendort zum Leuchten gebracht wurden – niederschreiben und niederstrecken, der Serienmörder an der Tastatur („Jack the Tipper“), der Homme de Lettres, der seine Geschöpfe ohne Gnade über die Feder springen lässt, der Poet als Gott des Gemetzels &#8230;</p>
<p>Das ist es ja auch, was die Faszination des Schreibens ausmacht: Der Autor kann sich, wenn es ihm beliebt, als Schöpfer und Zerstörer zugleich gebärden, er erfindet Welten und lässt sie in Flammen aufgehen, er hetzt Figuren aufeinander los, die sich gegenseitig massakrieren –  oder die sich ineinander verlieben und an ihrer Leidenschaft zugrunde gehen, er kreiert und desavouiert, ist Hoffnungsschürer und Gewissheitenzertrümmerer, Demiurg und Liquidator.<br />
Das alles kann beim Schreibenden in der Tat jenen Spaß hervorrufen, von dem Brandt spricht. Aber kann die Exekution der eigenen Protagonisten nicht auch eine ganz eigene Form von Trauer erzeugen, ein Entsetzen über die unblutige und doch so folgenreiche Bluttat, ein Erschrecken über die letzthin unerträgliche Leichtigkeit des Hinschlachtens und die Unwiderrufbarkeit, die Endgültigkeit der Tat? Denn wie im ‚richtigen’ Leben ist eine Wiederauferstehung unmöglich, eine Wiederbelebung nicht zu bewerkstelligen, jedenfalls nicht auf glaubhafte Weise. Jede Reue käme zu spät &#8230; und als Grabauflage bleibt allenfalls ein kümmerliches Kranzgebinde aus dürren Worten &#8230;</p>
<p>Gegen Ende des Gesprächs äußert Jan Brandt – verständlicherweise – ein gewisses Bedauern darüber, dass ihm der Deutsche Buchpreis 2011 nicht zuerkannt wurde – das Preisgeld von 25.000 Euro hätte ihm für die nächste Zeit ein sorgenfreies Schreiben gesichert. Allerdings:</p>
<blockquote><p>„Vielleicht ist es ganz gut so. Wie hätte es nach einem solchen Preis weitergehen sollen? Woher hätte ich die Wut zum Schreiben genommen?“</p></blockquote>
<p>Ich überlege: Wie hängen Schreibwut und pekuniäre Glückseligkeit miteinander zusammen? Wieso ist das eine der Tod des anderen? Inwiefern löscht ausgiebiger Geldregen das Feuer des Schreibens? Was versteht Brandt eigentlich unter „Wut“? Empörung über die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, politischen Verhältnisse? Braucht es überhaupt Wut, um schreiben zu können? Kann sich nicht auch etwas ganz anderes als entscheidendes Movens des Schreibens offenbaren? Ratlosigkeit und Traurigkeit ob des ‚Zustands’ der Welt und Beschämung angesichts der eigenen Schuld daran; jugendliche oder altersstarre Selbstüberschätzung; grenzenlose Liebessehnsucht, penibler Ordnungsdrang, sarkastisch-zynische Welt- und Menschenverachtung (– kommt meist als Geste daher –); rigorose Leidenschaftslosigkeit – und vielleicht am Ende sogar interesselose Kühle, Lethargie, achselzuckende Gleichgültigkeit? Aus dem Nachdenken darüber wird so schnell nicht herauszukommen sein &#8230;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/dauerblog.wordpress.com/861/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/dauerblog.wordpress.com/861/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/dauerblog.wordpress.com/861/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/dauerblog.wordpress.com/861/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/dauerblog.wordpress.com/861/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/dauerblog.wordpress.com/861/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/dauerblog.wordpress.com/861/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/dauerblog.wordpress.com/861/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/dauerblog.wordpress.com/861/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/dauerblog.wordpress.com/861/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/dauerblog.wordpress.com/861/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/dauerblog.wordpress.com/861/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/dauerblog.wordpress.com/861/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/dauerblog.wordpress.com/861/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dauerblog.wordpress.com&amp;blog=9704000&amp;post=861&amp;subd=dauerblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Jan Brandt: Gegen die Welt. Roman. Köln: DuMont Buchverlag 2011.</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Schwierigkeiten mit Handke oder Der Unternehmer als literarische Instanz</title>
		<link>http://dauerblog.wordpress.com/2011/09/22/schwierigkeiten-mit-handke-oder-der-unternehmer-als-literarische-instanz/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 20:26:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Dauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher & AutorInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur & Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate & Kommentare:]]></category>
		<category><![CDATA[Candide-Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturpreise]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Handke]]></category>
		<category><![CDATA[Sponsoring]]></category>
		<category><![CDATA[Voltaire]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade in der „Süddeutschen Zeitung“ (Onlineausgabe vom 21. September 2011) gelesen: Ende Oktober sollte Peter Handke den Candide-Preis 2011 des Literarischen Vereins Minden erhalten. Dazu wird es nicht kommen. Denn der Verein hat sich in diesem Jahr erstmals mit einem Sponsor eingelassen, für den Handke ein rotes Tuch ist. Dessen Nähe zum ehemaligen serbischen Präsidenten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dauerblog.wordpress.com&amp;blog=9704000&amp;post=853&amp;subd=dauerblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dauerblog.files.wordpress.com/2011/09/literarischer_verein_minden.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-854" title="Logo des Literarischen Vereins e.V. Minden" src="http://dauerblog.files.wordpress.com/2011/09/literarischer_verein_minden.jpg?w=500" alt=""   /></a>Gerade in der „Süddeutschen Zeitung“ (<a title="Zum Artikel in der &quot;SZ&quot;" href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/eklat-um-ehrung-von-peter-handke-falscher-kandidat-1.1146559" target="_blank">Onlineausgabe</a> vom 21. September 2011) gelesen: Ende Oktober sollte Peter Handke den Candide-Preis 2011 des Literarischen Vereins Minden erhalten. Dazu wird es nicht kommen. Denn der Verein hat sich in diesem Jahr erstmals mit einem Sponsor eingelassen, für den Handke ein rotes Tuch ist. Dessen Nähe zum ehemaligen serbischen Präsidenten Milosevic könne sich nämlich negativ auf die Umsätze auswirken – davon ist man in der Geschäftsleitung offenbar überzeugt. Deshalb verweigert man dem Schriftsteller die Ehrung und das damit verbundene Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro – und der Jury, in der u.a. Gerd Voswinkel und Franziska Augstein sitzen, ihre vertraglich garantierte Unabhängigkeit. Die Folge: Heftiges Kopfschütteln und große Empörung – natürlich zu recht.</p>
<p><a href="http://dauerblog.files.wordpress.com/2011/09/voltaire_abbe.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-855" title="Voltaire: Abbé Beichtkind Cartesianer. Philosophisches Wörterbuch. Deutsch von Rudolf Noack u. Erich Salewski. Leipzig: Reclam 1984." src="http://dauerblog.files.wordpress.com/2011/09/voltaire_abbe.jpg?w=500" alt=""   /></a>Und dennoch: Kann die Angelegenheit wirklich verwundern? Kann es tatsächlich überraschen, dass sich ein Unternehmen von selbst propagierten (moralischen, ästhetischen etc.), sprich: im Brustton der Überzeugung dahergeplapperten Grundsätzen unverzüglich und ohne mit der Wimper zu zucken verabschiedet, wenn es der Gewinnsicherung und/oder Gewinnmaximierung dient? Man gönnt sich eben in kapitalorientierten Kreisen gerne mal die ein oder andere Moral, gibt sich weltgewandt und kulturinteressiert, spendet hier, fördert dort, glaubt also, sich hin und wieder Künstler, Musiker, Literaten halten zu dürfen – zur Beruhigung des ramponierten Gewissens und zur Aufpolierung des verrotteten Firmenimages. Sponsorenmodelle dieser Art sind brutale Dressurakte, nichts anderes, sie dienen ausschließlich wirtschaftlichen Interessen und sind alles andere als Ausdruck einer ehrlichen oder gar bewundernden Anerkennung künstlerischer und intellektueller Leistungen.</p>
<p>Wie reagiert der Literarische Verein Minden auf diese perfide Form der öffentlichen Brüskierung? Man wehrt sich, mangels wirkmächtiger Alternativen, literarisch – auf der <a title="Zur Website des Literarischen Vereins Minden" href="http://www.literarischer-verein-minden.de" target="_blank">Homepage</a> ist ein Zitat aus Voltaires „Philosophischem Wörterbuch“ zu lesen (ob erst seit heute oder schon immer, kann ich allerdings nicht beurteilen, passend ist es allemal):</p>
<blockquote><p>„Man ist betroffen, wenn man vor allem in kalten und feuchten Ländern die erstaunlich große Zahl von Menschen beobachtet, die keinen Funken von Geschmack besitzen, für keine Kunst etwas übrig haben, niemals lesen und von denen einige höchstens einmal im Monat eine Zeitung durchblättern, um sich auf dem Laufenden zu halten und imstande zu sein, auf gut Glück über Dinge zu sprechen, von denen sie nur unklare Vorstellungen haben können.“<br />
<em>(Das Cover oben zeigt folgende Ausgabe: Voltaire: Abbé Beichtkind Cartesianer. Philosophisches Wörterbuch. Deutsch von Rudolf Noack u. Erich Salewski. Leipzig: Reclam 1984.) </em></p></blockquote>
<p><a href="http://dauerblog.files.wordpress.com/2011/09/handke_gestern.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-856" title="Peter Handke: Gestern unterwegs. Aufzeichnungen November 1987 bis Juli 1990. Salzburg u. Wien: Verlag Jung und Jung 2005" src="http://dauerblog.files.wordpress.com/2011/09/handke_gestern.jpg?w=94&#038;h=150" alt="" width="94" height="150" /></a>Handke selbst hat übrigens in seinen 2005 erschienenen Aufzeichnungen „Gestern unterwegs“ an einer Stelle vermerkt:</p>
<blockquote><p>„Nichts verstehe ich, nichts will ich verstehen von den Leuten, die nichts im Sinn haben; die unkünstlerisch sind.“<br />
<em>(Peter Handke: Gestern unterwegs. Aufzeichnungen November 1987 bis Juli 1990. Salzburg u. Wien: Verlag Jung und Jung 2005, S. 11.)</em></p></blockquote>
<p>Recht hat er. Hier schon.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/dauerblog.wordpress.com/853/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/dauerblog.wordpress.com/853/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/dauerblog.wordpress.com/853/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/dauerblog.wordpress.com/853/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/dauerblog.wordpress.com/853/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/dauerblog.wordpress.com/853/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/dauerblog.wordpress.com/853/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/dauerblog.wordpress.com/853/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/dauerblog.wordpress.com/853/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/dauerblog.wordpress.com/853/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/dauerblog.wordpress.com/853/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/dauerblog.wordpress.com/853/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/dauerblog.wordpress.com/853/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/dauerblog.wordpress.com/853/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dauerblog.wordpress.com&amp;blog=9704000&amp;post=853&amp;subd=dauerblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Logo des Literarischen Vereins e.V. Minden</media:title>
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			<media:title type="html">Voltaire: Abbé Beichtkind Cartesianer. Philosophisches Wörterbuch. Deutsch von Rudolf Noack u. Erich Salewski. Leipzig: Reclam 1984.</media:title>
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			<media:title type="html">Peter Handke: Gestern unterwegs. Aufzeichnungen November 1987 bis Juli 1990. Salzburg u. Wien: Verlag Jung und Jung 2005</media:title>
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		<title>Apathie und Klarsicht</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 21:22:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Dauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über das Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur & Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate & Kommentare:]]></category>
		<category><![CDATA[Maurice Blanchot]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade gelesen: „Phantome eines Beamten“ – Thomas Laux bespricht in der „Neuen Zürcher Zeitung“ (NZZ online vom 20. September 2011) Maurice Blanchots Roman „Der Allerhöchste“ („Le Très-Haut“, 1948), der in diesen Tagen erstmals auf Deutsch erschienen ist. Der Protagonist Henri Sorge, ein exzentrischer, vereinsamter Staatsbeamte, der allmählich dem Wahnsinn zu verfallen scheint, „verkörpert und verteidigt“, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dauerblog.wordpress.com&amp;blog=9704000&amp;post=847&amp;subd=dauerblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dauerblog.files.wordpress.com/2011/09/blanchot_allerhoechste.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-848" title="Maurice Blanchot: Der Allerhöchste. Aus dem Französischen und mit einem Nachwort von Nathalie Mälzer-Semlinger. Berlin: Matthes &amp; Seitz 2011" src="http://dauerblog.files.wordpress.com/2011/09/blanchot_allerhoechste.jpg?w=500" alt=""   /></a>Gerade gelesen: „Phantome eines Beamten“ – Thomas Laux bespricht in der „Neuen Zürcher Zeitung“ (NZZ online vom 20. September 2011) Maurice Blanchots Roman „Der Allerhöchste“ („Le Très-Haut“, 1948), der in diesen Tagen erstmals auf Deutsch erschienen ist. Der Protagonist Henri Sorge, ein exzentrischer, vereinsamter Staatsbeamte, der allmählich dem Wahnsinn zu verfallen scheint, „verkörpert und verteidigt“, wie Laux interpretiert, „das Gesetz, die Prinzipien und alles, was im weitesten Sinne philosophisch damit zusammenhängt“, und zwar – hier zitiert Laux aus dem Buch – mit „apathischer Klarsichtigkeit“.</p>
<p>Was mir spontan in den Sinn kommt: Sollte das nicht die Grund-Befindlichkeit des literarisch Schreibenden sein? Apathie – erholsame Erregungslosigkeit, wohlige Empfindungsreduktion, die Trittschalldämmung für polternd-trampelnde Leidenschaften, erlösende Affektentsagung, befreiende Gemütserschlaffung, kurz: der emotionale Idealzustand. Die Klarsicht kommt dann von ganz alleine, möchte man glauben &#8230; Was für merkwürdige (und doch so naheliegende) Gedanken sich aufdrängen, wenn man – anstatt zu schreiben, ‚wirklich’ zu schreiben – über die Bedingungen des Schreibens räsoniert und womöglich (immer noch) die Hoffnung nährt, irgendwann dessen ‚Weltformel’ aufzuspüren, die ‚inneren’, ‚ehernen’, ‚unverrückbaren’ Gesetze des Schreibens entdecken zu können – auch so eine Hoffnung, die längst durch den Schredder gejagt wurde, deren Einzelteile sich aber immer wieder aufs Neue zusammenrotten, wie skrupellose Diebes- und Mörderkumpane, die ihre nächsten Überfälle planen &#8230;</p>
<p>Wer sich übrigens für die wirklich anregende Laux-Besprechung des Blanchot-Romans (Maurice Blanchot: Der Allerhöchste. Aus dem Französischen und mit einem Nachwort von Nathalie Mälzer-Semlinger. Berlin: Matthes &amp; Seitz 2011) interessiert – sie ist <a title="Thomas Laux' Rezension in der NZZ zu Maurice Blanchot" href="//www.nzz.ch/magazin/buchrezensionen/phantome_eines_beamten_1.12576129.html" target="_blank">hier</a> zu lesen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/dauerblog.wordpress.com/847/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/dauerblog.wordpress.com/847/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/dauerblog.wordpress.com/847/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/dauerblog.wordpress.com/847/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/dauerblog.wordpress.com/847/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/dauerblog.wordpress.com/847/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/dauerblog.wordpress.com/847/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/dauerblog.wordpress.com/847/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/dauerblog.wordpress.com/847/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/dauerblog.wordpress.com/847/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/dauerblog.wordpress.com/847/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/dauerblog.wordpress.com/847/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/dauerblog.wordpress.com/847/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/dauerblog.wordpress.com/847/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dauerblog.wordpress.com&amp;blog=9704000&amp;post=847&amp;subd=dauerblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Maurice Blanchot: Der Allerhöchste. Aus dem Französischen und mit einem Nachwort von Nathalie Mälzer-Semlinger. Berlin: Matthes &#38; Seitz 2011</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Neue Texte braucht das Land &#8230;</title>
		<link>http://dauerblog.wordpress.com/2011/09/18/neue-texte-braucht-das-land/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 22:31:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Dauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[bio verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Driesch]]></category>
		<category><![CDATA[Driesch Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Gardez! Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Juhr Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzkrimi]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkostkalender]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; zwar nicht unbedingt, aber Schaden werden sie wohl auch keinen anrichten. Gleich drei neue Prosatexte von mir werden in den nächsten Wochen erscheinen, drei Texte, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Zum einen die im Blog bereits angekündigte Geschichte „Die Geburtstagsüberraschung“, einer von 11 spannenden Kurzkrimis der Anthologie „Mord im Dreieck“ der Verlagskooperation JUHR (Wipperfürth) [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dauerblog.wordpress.com&amp;blog=9704000&amp;post=840&amp;subd=dauerblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dauerblog.files.wordpress.com/2011/09/driesch_natur_montage.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-841" title="Montage" src="http://dauerblog.files.wordpress.com/2011/09/driesch_natur_montage.jpg?w=500" alt=""   /></a>&#8230; zwar nicht unbedingt, aber Schaden werden sie wohl auch keinen anrichten. Gleich drei neue Prosatexte von mir werden in den nächsten Wochen erscheinen, drei Texte, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Zum einen die im Blog bereits angekündigte Geschichte „Die Geburtstagsüberraschung“, einer von 11 spannenden Kurzkrimis der Anthologie „Mord im Dreieck“ der Verlagskooperation JUHR (Wipperfürth) und Gardez! (Remscheid). Das Buch wird 9,90 Euro kosten – mehr Informationen und Bestellmöglichkeiten auf den entsprechenden Verlagsseiten, nämlich <a title="Zur Infoseite des Gardez! Verlages" href="http://www.gardez.de/htm-dateien/buecher/mord_dreieck_bild.htm" target="_blank">hier</a> und <a title="Zur Infoseite des JUHR Verlages" href="http://www.juhrverlag.de/bucher/271/item" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Ende September / Anfang Oktober wird meine Kurzprosa „Dieser lange, leere Blick“ in der von Haimo L. Handl herausgegebenen Zeitschrift „Driesch“ zu lesen sein. Die „Zeitschrift für Literatur &amp; Kultur“ erscheint seit April 2010 vierteljährlich in einem Umfang von etwa 110 Seiten pro Heft im Driesch Verlag (Drösing / Niederösterreich). „Ziel ist es“, so heißt es in der Selbstdarstellung, „Beiträge von Autorinnen und Autoren bzw. Künstlern aus der Region, aus Österreich und dem Ausland zu publizieren, um damit einen grenzüberschreitenden Austausch zu leisten, der sich hohen qualitativen Ansprüchen verpflichtet fühlt.“ Redakteure des Magazins sind Franz Blaha, Gabriele Folz-Friedl, Elfie Resch und Elisabeth Zahlmayer. Mein Beitrag wird in der Ausgabe Nr. 7 zum Thema „Warten“ publiziert. Mehr Infos auf der Homepage des Verlags und der Zeitschrift – nämlich <a title="Infos über Verlag und Zeitschrift &quot;Driesch&quot;" href="http://www.drieschverlag.org" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Anfang November schließlich wird meine Kurzgeschichte „Die Wanderungen des Hunzinger Otto“ im „Naturkostkalender 2012“ des bio verlags (Aschaffenburg) erscheinen – gut 280 Einsendungen gab es für den neuen Kalender, 12 wurden genommen, meine ist dabei. Die Auflage des Kalenders lag zuletzt bei 120.000 Stück. Bekannt ist der bio verlag übrigens insbesondere durch das monatliche Kundenmagazin für den Naturkosthandel „Schrot &amp; Korn“, das in Bio-Supermärkten, Hofläden oder Bio-Bäckereien in rund 680.000 Exemplaren jeden Monat verteilt wird. Mehr Infos gibt es auf der Homepage des Verlages, nämlich <a title="Der bio verlag, Aschaffenburg" href="http://www.bioverlag.de" target="_blank">hier</a>.<br />
Leseproben werden folgen, voraussichtlich Mitte November.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/dauerblog.wordpress.com/840/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/dauerblog.wordpress.com/840/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/dauerblog.wordpress.com/840/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/dauerblog.wordpress.com/840/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/dauerblog.wordpress.com/840/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/dauerblog.wordpress.com/840/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/dauerblog.wordpress.com/840/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/dauerblog.wordpress.com/840/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/dauerblog.wordpress.com/840/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/dauerblog.wordpress.com/840/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/dauerblog.wordpress.com/840/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/dauerblog.wordpress.com/840/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/dauerblog.wordpress.com/840/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/dauerblog.wordpress.com/840/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dauerblog.wordpress.com&amp;blog=9704000&amp;post=840&amp;subd=dauerblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Montage</media:title>
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		<title>Das leere Blatt und die Freiheit</title>
		<link>http://dauerblog.wordpress.com/2011/08/23/das-leere-blatt-und-die-freiheit/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 19:59:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Dauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über das Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur & Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate & Kommentare:]]></category>
		<category><![CDATA[Elias Canetti]]></category>
		<category><![CDATA[Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Einträge im „DauerBlog“ werden seltener. Das muss sich ändern. Das wird sich ändern. Immerhin: Der große Elias Canetti hält beruhigende Sätze bereit, die das schlechte Gewissen zu suspendieren vermögen – für einige Zeit jedenfalls: „Tagebücher, die zu genau werden, sind das Ende der Freiheit. Man kann sie darum nur zeitweilig führen, und die &#8216;leeren&#8217; [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dauerblog.wordpress.com&amp;blog=9704000&amp;post=836&amp;subd=dauerblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Einträge im „DauerBlog“ werden seltener. Das muss sich ändern. Das wird sich ändern. Immerhin: Der große Elias Canetti hält beruhigende Sätze bereit, die das schlechte Gewissen zu suspendieren vermögen – für einige Zeit jedenfalls:</p>
<blockquote><p>„Tagebücher, die zu genau werden, sind das Ende der Freiheit. Man kann sie darum nur zeitweilig führen, und die &#8216;leeren&#8217; Zeiten dazwischen sind die vollen.“<br />
<em>(Elias Canetti: Nachträge aus Hampstead. Aufzeichnungen 1954 &#8211; 1971. München: Hanser Verlag 1994, S. 73.)</em></p></blockquote>
<p>Leere Seiten, volles Leben – die Formel für Journalverweigerer? Ob der Umkehrschluss zulässig und &#8211; erstrebenswert ist?</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/dauerblog.wordpress.com/836/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/dauerblog.wordpress.com/836/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/dauerblog.wordpress.com/836/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/dauerblog.wordpress.com/836/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/dauerblog.wordpress.com/836/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/dauerblog.wordpress.com/836/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/dauerblog.wordpress.com/836/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/dauerblog.wordpress.com/836/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/dauerblog.wordpress.com/836/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/dauerblog.wordpress.com/836/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/dauerblog.wordpress.com/836/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/dauerblog.wordpress.com/836/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/dauerblog.wordpress.com/836/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/dauerblog.wordpress.com/836/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=dauerblog.wordpress.com&amp;blog=9704000&amp;post=836&amp;subd=dauerblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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