Schlagwort-Archive: Dichtung

Dichtung als Ordnungsmacht?

„Auf der Bühne, im Mondlicht der Imagination“ – unter diesem Titel bespricht Jürgen Brôcan in der „Neuen Zürcher Zeitung“ vom 12. April 2012 eine unlängst im Hanser Verlag erschienene Auswahlsammlung der Gedichte des US-amerikanischen Lyrikers Wallace Stevens (1879-1955). Brôcan betont, … Weiterlesen

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Der Dichter und die Gegenwart

„Es gibt eine legitime Spannung im Dichter: die Nähe der Gegenwart und die Kraft, mit der er sie von sich stößt; die Sehnsucht nach ihr und die Kraft, mit der er sie wieder an sich reißt. So kann sie ihm … Weiterlesen

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Der Dichter als Übeltäter am Wort

Gestern und zum Teil auch heute habe ich den Tag damit verbracht, Elias Canetti zu lesen –  anstatt an dem Kurzkrimi zu arbeiten, der in spätestens drei Wochen fertig sein muss. Aber es gibt Texte, an denen man kleben bleibt … Weiterlesen

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Der Autor als Schöpfer diesseitiger Eigenwelten

„Wie aber formt der Schriftsteller die Welt, wie gibt er ihr ein Gesicht? Indem er entschieden etwas anderes betreibt als (…) Philosophie (…). Indem er entschieden den Tiefsinn fahren lässt, indem er die Welt als Materie verwendet. Sie ist der … Weiterlesen

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