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Schlagwort-Archive: Wirklichkeit
Dichtung als Ordnungsmacht?
„Auf der Bühne, im Mondlicht der Imagination“ – unter diesem Titel bespricht Jürgen Brôcan in der „Neuen Zürcher Zeitung“ vom 12. April 2012 eine unlängst im Hanser Verlag erschienene Auswahlsammlung der Gedichte des US-amerikanischen Lyrikers Wallace Stevens (1879-1955). Brôcan betont, … Weiterlesen
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Lob der Lüge – im Roman
Kürzlich gelesen: Ein SPIEGEL-Interview vom März 2010 mit Martin Walser. Auf die Frage der Redakteure Katja Thimm und Volker Hage, ob er in seinen bislang veröffentlichten Tagebüchern zuweilen auch Dinge verschwiegen habe, die ihn persönlich allzu stark berührt haben, antwortet … Weiterlesen
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Die Unschärfe der Wirklichkeit
In W. Somerset Maughams autobiografisch gefärbtem, erstmals 1930 erschienenem Roman „Rosie und die Künstler“ erinnert sich der leidlich erfolgreiche Schriftsteller Willie Ashenden an seine ersten Begegnungen mit dem deutlich älteren und in späteren Jahren deutlich berühmteren Dichter Edward Driffield. Ashenden, … Weiterlesen
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Schreiben und Erinnerung (Teil 4)
Ein Satz aus einem Roman von Pablo De Santis, den ich kürzlich gelesen habe, hat mir ein paar spontane Gedanken zu meinem Lieblingsthema entlockt … Schreiben ist Erinnerungsarbeit, was sonst!? Schreiben ist der (zumeist verzweifelte) Versuch, die Vergangenheit gegenwärtig zu … Weiterlesen
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Das Werk und die Möglichkeitspotenzierung
Gerade gelesen: Paul Ingendaays schöner Artikel „Meister der Möglichkeitswelten. Zu Besuch bei Javier Marías“ (FAZ, 14. März 2010). Anlass ist der gerade bei Klett-Cotta auf Deutsch erschienene letzte Band der Trilogie „Dein Gesicht morgen“ mit dem Titel „Gift und Schatten … Weiterlesen
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