Monatsarchiv: März 2010

Das Erschrecken des Mörders

In seinem Essay „Macht und Überleben“ aus dem Jahr 1962 spricht Elias Canetti, der Literatur-Nobelpreisträger von 1981, unter anderem über das Erschrecken desjenigen, der einen Toten erblickt, oder allgemeiner: über das Einsetzen des Schreckens angesichts der Konfrontation mit der „Tatsache … Weiterlesen

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Das Mordsjahr beginnt

Eine kleine Werbeaktion in eigener Sache sei mir an dieser Stelle gestattet: Gerade ist mein Kurzkrimi „Solinger Bluthochzeiten oder: Adel verpflichtet – Adel vernichtet“ in der Anthologie „Mordsjahr. 12 bergische Krimis“ (Remscheid: rga.Buchverlag und Gardez! Verlag) erschienen – über die … Weiterlesen

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Jagdsaison – Der Schriftsteller auf der Pirsch

„Der Schriftsteller, wie er sein soll, ist ein Auflauerer, ein Jäger, ein Pürscher, ein Sucher und Finder, also eine Art Lederstrumpf, der beständig auf Jagden lebt. Er lauert den Ereignissen auf, jagt den Sonderbarkeiten der Welt nach, sucht Außerordentliches und … Weiterlesen

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Sprache, Abstraktion und Sinnenwelt

„Die Sprache ist Organ unseres Kopfs, unseres Herzens, Zeichen unserer Phantasien, unserer Ideen; uns muss sie gehorchen. Hat sie nun zu lange in fremdem Dienste gelebt, so, denk ich, ist fast zu fürchten, dass sie nie mehr ganz der freie, … Weiterlesen

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Das Werk und die Möglichkeitspotenzierung

Gerade gelesen: Paul Ingendaays schöner Artikel „Meister der Möglichkeitswelten. Zu Besuch bei Javier Marías“ (FAZ, 14. März 2010). Anlass ist der gerade bei Klett-Cotta auf Deutsch erschienene letzte Band der Trilogie „Dein Gesicht morgen“ mit dem Titel „Gift und Schatten … Weiterlesen

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Das Werk und die Möglichkeitsentrümplung

Kürzlich gelesen: Lorenz Jägers anregende Besprechung von Walter Benjamins erstmals 1928 erschienenem Buch „Einbahnstraße“, das im Rahmen der Kritischen Gesamtausgabe (als Band 8 ) von Detlev Schöttker unter Mitarbeit von Steffen Hau bei Suhrkamp herausgegeben wurde. Die Rezension, erschienen in der … Weiterlesen

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