Monatsarchiv: Juli 2010

In der Geiselhaft der Bilder

Dem 2005 erstmals auf Deutsch erschienenen Roman „Ausgesetzt“ der US-Amerikanerin Joyce Carol Oates ist ein Motto vorangestellt, ein Zitat von Ludwig Wittgenstein aus seinen 1953, also zwei Jahre nach seinem Tod publizierten „Philosophischen Untersuchungen“, über das ich schon seit einigen … Weiterlesen

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Gewissensentlastung für Krimischreiber

Wer Krimis schreibt, ist in der moralischen Zwickmühle. Einerseits muss er – als Staatsbürger und als Mensch – das Verbrechen verurteilen, es verabscheuen, Mord und Mörder geißeln. Andererseits kann er auf sie nicht verzichten, ist auf ihre Existenz ganz elementar … Weiterlesen

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Schreiben, Trauer, Abstraktion

Kürzlich gelesen: Friederike Mayröcker im Gespräch mit Ronald Pohl, erschienen in der Wiener Zeitung „Der Standard“ am 7. Mai 2010. Die Büchnerpreisträgerin von 2001, inzwischen 85 Jahre alt, gewährt Einblicke in ihren Schreiballtag, spricht über die Tücken des Schreibens, über … Weiterlesen

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Sympathische, unzeitgemäße Verweigerung

Heute gelesen: „Der unstillbare Durst nach Durst“ – Ein Artikel zum 100. Geburtstag des vor knapp drei Jahren verstorbenen französischen Dichters Julien Gracq, erschienen im „Standard“ (Wien) vom 26. Juli 2010. Gracq wird beschrieben als ein „literarischer Asket“, der sich … Weiterlesen

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Erinnerungen unter Wasser

In Hermann Lenz’ kleiner Erzählung „Das Glück im Stein“, 1988 entstanden, kommt der alternde Hausierer Alois Kremer, einst ein erfolgreicher Artist und Zauberkünstler, mit dem Omnibus in eine düstere, abgelegene Ortschaft, nimmt ein Zimmer in einem heruntergekommenen Gasthof und reflektiert … Weiterlesen

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Heinrich Böll (21. 12. 1917 – 16. 7. 1985)

Heute vor 25 Jahren ist der große Schriftsteller Heinrich Böll gestorben. Die Bundesrepublik hat sich bis heute davon nicht erholt. Sie hat damals einen ihrer unerbittlichsten Kritiker – und einen ihrer leidenschaftlichsten Verteidiger verloren. Sie ist seither ärmer geworden, kälter, … Weiterlesen

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