Der „Schattenheld“ wird veröffentlicht

Ein Mann streift durch abendliche Straßen, betritt die Kneipe eines Vereinsheims und lässt dort sein Leben Revue passieren, ein Leben zwischen Triumph und Absturz, Stolz und Scham. Das ist die Ausgangssituation meines Romans „Schattenheld“.
Rasch wird klar: Der Mann war einer der „Helden von Bern“, einer jener elf Männer, die im Sommer 1954 völlig überraschend den Fußball-Weltmeistertitel für Deutschland gewannen.
Die namenlose Figur trägt Züge eines Fußballers, der tatsächlich Teil der damaligen „Wundermannschaft“ war, doch das „reale“ Leben dieses Menschen dient nahezu ausschließlich als ‚Gerippe‘, als biografische Krücke für das fiktive Leben der Romanfigur, die sich am Stammtisch der Kneipe in Tagträumen und quälerischen Selbstreflexionen ergeht.

Der Roman versteht sich (auch) als eine – zugegebenermaßen harsche – Liebeserklärung an die einstigen Fußball-„Helden“, als kritische Hommage, zugleich als Baustein eines Psychogramms der frühen Bundesrepublik, einer durch den WM-Sieg euphorisierten jungen Nation, die in nicht wenigen Teilen noch die alte war.

Dies und noch mehr wird man demnächst auf etwa 190 Seiten in gedruckter Form nachlesen können. Denn der „Schattenheld“ hat einen, hat seinen Verlag gefunden: Im Sommer 2016 wird er das Licht der Literaturwelt erblicken, als Taschenbuch und als E-Book – kurz vor Silvester habe ich den Verlagsvertrag unterzeichnet.
Weitere Informationen folgen, sobald der Roman erschienen ist.

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