Archiv der Kategorie: Lektüre-Erlebnisse

Das schlagartige Erblicken des Abwesenden

In Nina Jäckles beeindruckenden Roman „Zielinski“, eine bis ins Absurde, beklemmend Kafkaeske gesteigerte Geschichte einer Ich-Entgleisung, ist an einer Stelle zu lesen: „Ein Freund nannte es das Auslassen des Gemeinten. Mit Bleistift zeichnete er ein Zimmer. Er schraffierte die Wände, … Weiterlesen

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Blackout als „Stern“stunde

Unter der Überschrift „Schockfotos von Paul Walkers Unfall aufgetaucht“ war bei „Stern.de“ am 15. Dezember zu lesen: „Letzte Ruhe für Paul Walker: Der Schauspieler wurde im engsten Familienkreis beigesetzt. Doch kurz vor der Beerdigung überschatteten neu aufgetauchte Skandalfotos vom Unfall … Weiterlesen

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Vom Verschwinden der Materie

Gustave Flaubert spricht in einem Brief vom 16. Januar 1852 an Louise Colet, in deren Pariser Salon der Dichter von „Salammbô“ und der „Madame Bovary“ verkehrte, von seiner Sehnsucht nach „Befreiung vom Stofflichen“ in der Literatur. Er führt aus: „Was … Weiterlesen

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Die Literatur und das Unsagbare

Der vor knapp zweieinhalb Jahren im Alter von 91 Jahren verstorbene Schweizer Schriftsteller Gerhard Meier, den Peter Hamm einmal als den „bekanntesten Unbekannten“ der deutschsprachigen Literatur bezeichnet hat (im Artikel „Im monochromen Zeitenraum“ in der „ZEIT“ Nr. 15 vom 5. … Weiterlesen

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Licht und Schatten des Gewesenen

Die Beschäftigung mit den eigenen Erinnerungen gleiche einem „Kult mit dem Schatten des Gewesenen“, heißt es in einem Roman von Martin Kessel, von dem hier kürzlich schon einmal die Rede war (Martin Kessel: Die Schwester des Don Quijote. Ein intimer … Weiterlesen

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Traumpaar: Wort und Empfindung

Gerade gelesen: „Seltsamer Abschied“ von Hermann Lenz, 1988 erstmals erschienen. In seinem autobiografisch gefärbten Roman lässt Lenz seinen Protagonisten, den ‚unzeitgemäßen’ Schriftsteller Eugen Rapp, über Freuden und Leiden des Schreibens und des Literatendaseins, über die Schönheit der Natur und familiäre … Weiterlesen

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