Archiv der Kategorie: Über Sprache

Plötzliche Seen, unbewaldet

Gerade gelesen: Reinhard Lettaus kleiner Roman „Flucht vor Gästen“ (1994). Ein merkwürdig widerspenstiges, merkwürdig berührendes Buch, zuweilen bedrückend und von sperriger Heiterkeit, ein Buch, das unzählige Fragen aufwirft und nicht der Versuchung erliegt, allzu viele davon zu beantworten. Stilistischer Höhenkamm. … Weiterlesen

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Die Verhaftung des Immergleichen

„Maigret trat allein auf die Tür zu, gerade als dahinter das bleiche entsetzte Gesicht des Angestellten auftauchte und an der Scheibe wie ein Abziehbild festzukleben schien.“ (Georges Simenon: Maigret und die Keller des „Majestic“. Roman. Aus dem Französischen von Linde … Weiterlesen

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Gegenständliche Sprachaufladung?

Der Schriftsteller Wolfgang Herrndorf, gerade mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet, schreibt in seinem Blog „Arbeit und Struktur“ am Anfang des 22. Kapitels: „Der einfachste Weg zu gutem Stil: Sich vorher überlegen, was man sagen will. Dann sagt man … Weiterlesen

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Der Dichter als Korrekturinstanz?

Vor ein paar Tagen gelesen: „Die Rätsellust unseres Gehirns“ – Arno Widmann im Gespräch mit Raoul Schrott, publiziert in der „Frankfurter Rundschau“ vom 26. Mai 2011 (Onlineausgabe). Der österreichische Übersetzer, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Schrott hat gerade das gemeinsam mit dem … Weiterlesen

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„Modus der Verheißung“ – Der Konjunktiv

Vor einiger Zeit gelesen: „Wo Rettung erwächst“ – Kristina Maidt-Zinke bespricht den neuen Roman von Michael Scharang „Komödie des Alterns“ (Berlin: Suhrkamp 2010) in der ZEIT Nr. 30 vom 22. Juli 2010. Der Artikel macht wirklich neugierig auf das Buch. … Weiterlesen

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In der Geiselhaft der Bilder

Dem 2005 erstmals auf Deutsch erschienenen Roman „Ausgesetzt“ der US-Amerikanerin Joyce Carol Oates ist ein Motto vorangestellt, ein Zitat von Ludwig Wittgenstein aus seinen 1953, also zwei Jahre nach seinem Tod publizierten „Philosophischen Untersuchungen“, über das ich schon seit einigen … Weiterlesen

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