Archiv der Kategorie: Literatur & Schreiben

Das schlagartige Erblicken des Abwesenden

In Nina Jäckles beeindruckenden Roman „Zielinski“, eine bis ins Absurde, beklemmend Kafkaeske gesteigerte Geschichte einer Ich-Entgleisung, ist an einer Stelle zu lesen: „Ein Freund nannte es das Auslassen des Gemeinten. Mit Bleistift zeichnete er ein Zimmer. Er schraffierte die Wände, … Weiterlesen

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Belanglose Erinnerungsblitze

Manchmal bleibt man an einem einzigen Satz hängen und kommt aus dem Grübeln nicht mehr heraus – beim Schreiben sowieso, aber auch beim Lesen eines aufregenden Textes. Ein solcher ist Patrick Modianos Roman „Im Café der verlorenen Jugend“, 2007 bei … Weiterlesen

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Aufgaben der Literatur

In einer Kritik von Barbara Villiger Heilig in der „Neuen Zürcher Zeitung“ über Andrea Breths Inszenierung von John Hopkins „Diese Geschichte von Ihnen“ am Wiener Akademietheater heißt es an einer Stelle: „Andrea Breth, die große deutsche Regisseurin, zeigt hier, was … Weiterlesen

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Aufatmen in den Büchern

Über eine der beiden weiblichen Hauptfiguren in Hermann Lenz’ Erzählung „Zwei Frauen“, über die kulturinteressierte, lesebegeisterte, sensible, stille, sehr zurückgezogen lebende Lehrerin Elsbeth, heißt es an einer Stelle, sie gehe „in die Bücher hinein, um darin aufzuatmen“. Und zwei, drei … Weiterlesen

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Erinnerung und Wirklichkeit

In seinem 2001 erstmals erschienenen Text „Jenseits der alten Photoalben“ stellt der Autor Marcel Beyer, bekannt vor allem durch seine Romane „Flughunde“ (1995) und „Spione“ (2000), Überlegungen darüber an, ob und inwieweit ihn die 1970er-Jahre geprägt und welche Erinnerungen daran … Weiterlesen

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Vom Schreibenkönnen und Schreibenmüssen

Heinrich Böll hat im Jahr 1956 einen Text über „Das Risiko des Schreibens“ verfasst. An einer Stelle ist folgender Satz zu lesen: „Keine andere Wahl haben, das ist ein großes Wort, aber ich habe auf die Frage, warum ich schreibe, … Weiterlesen

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