Archiv der Kategorie: Über dies und das

Vom Schreien und vom Verstummen

Wieder einmal, nach längerer Pause, ins Handke-Universum eingetaucht und mich darin verloren (oder gefunden?). Wieder einmal Sätze entdeckt, die die dunklen Stellen des Daseins auszuleuchten vermögen, so dass es zuweilen, merkwürdig genug, wie eine Erleuchtung anmutet, deren man sich erfreuen … Weiterlesen

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Aufatmen in den Büchern

Über eine der beiden weiblichen Hauptfiguren in Hermann Lenz’ Erzählung „Zwei Frauen“, über die kulturinteressierte, lesebegeisterte, sensible, stille, sehr zurückgezogen lebende Lehrerin Elsbeth, heißt es an einer Stelle, sie gehe „in die Bücher hinein, um darin aufzuatmen“. Und zwei, drei … Weiterlesen

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Am besten nichts Neues

Es gibt – auch das muss an dieser Stelle einmal gesagt werden dürfen – nichts Neues zu berichten. „Dass es unmöglich ist“, heißt es in Robert Pingets Buch „Kurzschrift“, „irgend etwas Neues zu sagen[,] erschreckt nur die Dummköpfe.“ Und überhaupt: … Weiterlesen

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Blackout als „Stern“stunde

Unter der Überschrift „Schockfotos von Paul Walkers Unfall aufgetaucht“ war bei „Stern.de“ am 15. Dezember zu lesen: „Letzte Ruhe für Paul Walker: Der Schauspieler wurde im engsten Familienkreis beigesetzt. Doch kurz vor der Beerdigung überschatteten neu aufgetauchte Skandalfotos vom Unfall … Weiterlesen

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Erinnerung und verzerrte Gewissheit

Ganz am Anfang des Romans „Vom Ende einer Geschichte“ („The sense of an ending“) von Julian Barnes, 2011 im Original erschienen, macht der Ich-Erzähler deutlich, dass er einleitend auf Dinge aus seiner lange zurückliegenden Schulzeit zu sprechen kommen möchte, weil … Weiterlesen

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Der fiese „Andere“ als Selbsterkenntnishelfer

In Hermann Lenz’ Buch „Der Wanderer“ (zuerst 1986) sagt die Figur des Schriftstellers Eugen Rapp, Protagonist zahlreicher Romane von Lenz, an einer Stelle: „Freilich, es tut wohl, wenn du bestätigt wirst durch einen andern, aber wie du bist, erfährst du … Weiterlesen

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