Schlagwort-Archive: Erinnerung

Erinnerung und Wirklichkeit

In seinem 2001 erstmals erschienenen Text „Jenseits der alten Photoalben“ stellt der Autor Marcel Beyer, bekannt vor allem durch seine Romane „Flughunde“ (1995) und „Spione“ (2000), Überlegungen darüber an, ob und inwieweit ihn die 1970er-Jahre geprägt und welche Erinnerungen daran … Weiterlesen

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Ungeordnete Gedanken beim Schreiben eines Romans

Die Arbeit am Roman, im vergangenen Sommer begonnen, ist, nach beschwingten Anfängen, etwas ins Stocken geraten – vielleicht auch deshalb, weil sich immer wieder ungefragt andere Gedanken nach vorne drängen. Zum Beispiel diese: Wer sich anschickt, einen Roman zu schreiben, … Weiterlesen

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Erinnerung und verzerrte Gewissheit

Ganz am Anfang des Romans „Vom Ende einer Geschichte“ („The sense of an ending“) von Julian Barnes, 2011 im Original erschienen, macht der Ich-Erzähler deutlich, dass er einleitend auf Dinge aus seiner lange zurückliegenden Schulzeit zu sprechen kommen möchte, weil … Weiterlesen

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Tiefenbohrungen

„Der Reichtum des Lebens besteht aus Erinnerungen, vergessenen.“ (Cesare Pavese: Das Handwerk des Lebens. Tagebuch 1935 – 1950. Deutsch v. Charlotte Birnbaum. Frankfurt/M.: Suhrkamp Verlag 1974 (= Bibliothek Suhrkamp. 394.), S. 271 – Tagebucheintragung vom 13. Februar 1944.) Es ist … Weiterlesen

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Licht und Schatten des Gewesenen

Die Beschäftigung mit den eigenen Erinnerungen gleiche einem „Kult mit dem Schatten des Gewesenen“, heißt es in einem Roman von Martin Kessel, von dem hier kürzlich schon einmal die Rede war (Martin Kessel: Die Schwester des Don Quijote. Ein intimer … Weiterlesen

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Erinnerungen unter Wasser

In Hermann Lenz’ kleiner Erzählung „Das Glück im Stein“, 1988 entstanden, kommt der alternde Hausierer Alois Kremer, einst ein erfolgreicher Artist und Zauberkünstler, mit dem Omnibus in eine düstere, abgelegene Ortschaft, nimmt ein Zimmer in einem heruntergekommenen Gasthof und reflektiert … Weiterlesen

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