Schlagwort-Archive: Hermann Lenz

Aufatmen in den Büchern

Über eine der beiden weiblichen Hauptfiguren in Hermann Lenz’ Erzählung „Zwei Frauen“, über die kulturinteressierte, lesebegeisterte, sensible, stille, sehr zurückgezogen lebende Lehrerin Elsbeth, heißt es an einer Stelle, sie gehe „in die Bücher hinein, um darin aufzuatmen“. Und zwei, drei … Weiterlesen

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Der fiese „Andere“ als Selbsterkenntnishelfer

In Hermann Lenz’ Buch „Der Wanderer“ (zuerst 1986) sagt die Figur des Schriftstellers Eugen Rapp, Protagonist zahlreicher Romane von Lenz, an einer Stelle: „Freilich, es tut wohl, wenn du bestätigt wirst durch einen andern, aber wie du bist, erfährst du … Weiterlesen

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Über das Schreiben – diffuse Randnotizen (Teil 2)

Warum schreiben? Vielleicht deshalb: um den Widrigkeiten der Daseinswirklichkeit den Spiegel vorzuhalten – und sie sich gleichzeitig vom Leib zu halten, sehr genau wissend, dass man sich ihrer impertinenten Aufdringlichkeit auf Dauer doch nicht erwehren kann … Die Feder sei … Weiterlesen

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Traumpaar: Wort und Empfindung

Gerade gelesen: „Seltsamer Abschied“ von Hermann Lenz, 1988 erstmals erschienen. In seinem autobiografisch gefärbten Roman lässt Lenz seinen Protagonisten, den ‚unzeitgemäßen’ Schriftsteller Eugen Rapp, über Freuden und Leiden des Schreibens und des Literatendaseins, über die Schönheit der Natur und familiäre … Weiterlesen

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Erinnerungen unter Wasser

In Hermann Lenz’ kleiner Erzählung „Das Glück im Stein“, 1988 entstanden, kommt der alternde Hausierer Alois Kremer, einst ein erfolgreicher Artist und Zauberkünstler, mit dem Omnibus in eine düstere, abgelegene Ortschaft, nimmt ein Zimmer in einem heruntergekommenen Gasthof und reflektiert … Weiterlesen

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Phantasie und die Überwindung der Zeit

„Mit Hilfe der Phantasie ist es möglich, die Zeit zu überwinden, sie aufzulösen, das Vergangene zum Gegenwärtigen zu machen und umgekehrt. Und wie du das Vergangene und das Gegenwärtige in deinen Niederschriften festhalten kannst (freilich nur so, wie es dir … Weiterlesen

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