Schlagwort-Archive: Schreiben

Vom Schreibenkönnen und Schreibenmüssen

Heinrich Böll hat im Jahr 1956 einen Text über „Das Risiko des Schreibens“ verfasst. An einer Stelle ist folgender Satz zu lesen: „Keine andere Wahl haben, das ist ein großes Wort, aber ich habe auf die Frage, warum ich schreibe, … Weiterlesen

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Haltlose Spekulationen über das Unsagbare

In seinem 1980 erschienenen Buch „Die helle Kammer“ spricht Roland Barthes an einer Stelle vom „Druck des Unsagbaren, das gesagt werden will“ (Roland Barthes: Die helle Kammer. Bemerkung zur Photographie. Aus dem Französischen v. Dietrich Leube. Frankfurt/Main: Suhrkamp 1989 (= … Weiterlesen

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Die Erinnerung, der Tod und das Verschweigen

„Ich fürchte“, so der Ich-Erzähler in Wilhelm Genazinos „Das Licht brennt ein Loch in den Tag“ (erstmals 1996), „wir tragen eine innere Unerbittlichkeit mit uns herum, die unsere Erinnerungen heimlich abschaffen möchte, irgendeine heftige Leere, über deren Herkunft ich keine … Weiterlesen

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Von der Haupt- zur Nebensache – und wieder zurück

In Reinhard Lettaus Roman „Flucht vor Gästen“, von dem hier kürzlich schon einmal die Rede war, gibt es eine Stelle, die (auch) als guter Rat, als Handlungsanweisung für Schriftsteller gelesen werden kann. Der Ich-Erzähler berichtet: „Was ich an meiner Tochter … Weiterlesen

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Plötzliche Seen, unbewaldet

Gerade gelesen: Reinhard Lettaus kleiner Roman „Flucht vor Gästen“ (1994). Ein merkwürdig widerspenstiges, merkwürdig berührendes Buch, zuweilen bedrückend und von sperriger Heiterkeit, ein Buch, das unzählige Fragen aufwirft und nicht der Versuchung erliegt, allzu viele davon zu beantworten. Stilistischer Höhenkamm. … Weiterlesen

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Über das Schreiben – diffuse Randnotizen (Teil 3)

Schreiben: Weltertasten, Welterschmecken, Welterhören – und hoffen, von ihr, der Welt, erhört zu werden … Schreiben: Sich seine Erinnerungen zurechtstutzen, ihnen eine Struktur verpassen – oder sie davon befreien? Schreiben: Die Erinnerungen aufzucken lassen – und Gefahr laufen, sie unter … Weiterlesen

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