Schlagwort-Archive: Sprache

In der Geiselhaft der Bilder

Dem 2005 erstmals auf Deutsch erschienenen Roman „Ausgesetzt“ der US-Amerikanerin Joyce Carol Oates ist ein Motto vorangestellt, ein Zitat von Ludwig Wittgenstein aus seinen 1953, also zwei Jahre nach seinem Tod publizierten „Philosophischen Untersuchungen“, über das ich schon seit einigen … Weiterlesen

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Sprache, Abstraktion und Sinnenwelt

„Die Sprache ist Organ unseres Kopfs, unseres Herzens, Zeichen unserer Phantasien, unserer Ideen; uns muss sie gehorchen. Hat sie nun zu lange in fremdem Dienste gelebt, so, denk ich, ist fast zu fürchten, dass sie nie mehr ganz der freie, … Weiterlesen

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Der Frevel der Kürze

Wie heißt es doch so oft – in Journalismus-Handbüchern, aber auch in Autoren-Ratgebern der zackig-forschen Sorte: Kürzen, kürzen, kürzen! Das Wesentliche zuerst – und allein! Lob der nackten Nachricht, der dürren Information – in Wirklichkeit allzu oft nur: Wesentlichkeits-Simulation! Unmittelbarkeits-Surrogat! … Weiterlesen

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Der Dichter als Übeltäter am Wort

Gestern und zum Teil auch heute habe ich den Tag damit verbracht, Elias Canetti zu lesen –  anstatt an dem Kurzkrimi zu arbeiten, der in spätestens drei Wochen fertig sein muss. Aber es gibt Texte, an denen man kleben bleibt … Weiterlesen

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Das Schreiben als stummes Tun

Heute gelesen: „Jedes Wort weiß etwas vom Teufelskreis“ – Die Nobelpreis-Vorlesung Herta Müllers, die in der heutigen Ausgabe der „Frankfurter Rundschau“ (8. Dezember 2009) im vollen Wortlaut abgedruckt ist. Müller schildert – eindringlich, wortmächtig, bewegend – ihr Leben zwischen Alltagstrott, … Weiterlesen

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Zerfetzte Worte

Einer der größten, einer der sprachgewaltigsten, einer der kompromisslosesten unter den (leider immer noch weitgehend) Unbekannten: Hans Henny Jahnn (1894 – 1959). Ulrich Greiner hat Jahnn einmal eine „schillernde Figur zwischen Archaik und Modernität“ genannt, ein Dichter, der „quer zu … Weiterlesen

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